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Aktuelle Naturbeobachtungen

Do, 27.04.17 – 20:15 Uhr

1te singende Nachtigall (Luscinia megarhynchos)

1te singende Nachtigall (Luscinia megarhynchos) direkt an der Aller im NSG Obere Allerniederung bei Celle (NSG LÜ 276) in Höhe der Hochspannungsleitungen

an der Aller im NSG LÜ 276

Dr. Otto Boecking

Mo, 17.04.17 – 13:00 Uhr

1ter Waldlaubsänger

Den 1ten Waldlaubsänger haben wir im Lüßwald gehört.

Lüßwald bei Unterlüß

Karin und Gerhard Seider

So, 09.04.17 – 12:25 Uhr

1te Rauchscwalben (2)

Die 1ten Rauchschwalben flogen heute über den Findelhof Flohmarkt

Bockelskamp/Findelhof

Dr. Otto Boecking (Wienhausen)

Mo, 03.04.17 – 15:45 Uhr

1ter Hausrotschwanz ♂

1ter Hausrotschwanz ♂ (Phoenicurus ochruros) in Altencelle (Große Redder) gesehen und gehört

Altencelle (Große Redder)

Dr. Otto Boecking (Wienhausen)

Sa, 01.04.17 – 11:10 Uhr

Schwarzstorch

Schwarzstorch bei den Aschauteichen gesehen, schon zum zweiten mal in den letzten Tagen.

Aschauteiche

Staginnus

Fr, 31.03.17 – 09:05 Uhr

Schwarzstorch

16.03. + 27.03.2017 Ein Schwarzstock steht an den Aschauteichen.

Eschede, Aschauteiche

Alexandra S.

Mi, 22.03.17 – 15:25 Uhr

Austernfischer (Haematopus ostralegus) in Altencelle

Ein Austernfischer (Haematopus ostralegus) war unmittelbar an der B 214 bei Baker Hughes bzw. an der „Celler Binde“ am Mittwoch 22.03.2017 gegen 15:30 bei der Futtersuche zu beobachten

Altencelle B 214

– Isabel Knoop

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Tipp des Monats » 2017 » Februar 2017 • Wie Vögel die Kälte überstehen

Wie Vögel die Kälte überstehen - Überwinterungsstrategien in den kalten Monaten

Rotkehlchen
Rotkehlchen
Foto: Naturgucker/Jürgen Schmidt

Während Mauersegler, Kraniche oder Wespenbussarde die Wintermonate in wärmeren Gefilden verbringen, harren „Standvögel“ wie Amsel, Rotkehlchen, Meise oder Spatz hier bei uns aus. Um die kalten Tage zu überstehen, haben sie unterschiedliche Strategien entwickelt.

Die meisten Vögel übernachten aufgeplustert und gut geschützt in Gebüschen oder an Baumstämmen. Durch das Aufplustern entsteht um den Vogelkörper eine isolierende Luftschicht, die vor Minusgraden sehr effektiv schützt. Höhlenbrüter wie Kohlmeisen nutzen auch gern Nischen, Spechthöhlen oder Nistkästen zum Übernachten.

Während Amseln oder Meisen alleine übernachten, finden sich zum Beispiel Rabenkrähen und Kolkraben jeweils in großen Schlafgemeinschaften zusammen. Die lärmenden Versammlungen bieten Schutz vor Feinden und Kälte gleichermaßen. Zugleich dienen sie dem Informationsaustausch über geeignete Nahrungsquellen, die man am nächsten Tag anfliegen kann. Zaunkönige und Baumläufer kuscheln sich in kalten Winternächten im Gebüsch oder Unterholz eng zusammen. So wärmen sie sich gegenseitig und sparen Energie.

Neben den frostigen Temperaturen werden im Winter auch das geringere Nahrungsangebot und die kürzeren Tage zur Herausforderung für die Vogelwelt. Dann gilt es, sich ausreichend Brennstoff für die Nacht anzufuttern und möglichst schnell möglichst energiereiche Nahrung zu finden. Eichel- und Tannenhäher legen Vorratsdepots von Nüssen an, an deren Position sie sich exakt erinnern und die sie auch im Schnee wiederfinden können. Goldhähnchen hingegen leben im Winter ernährungstechnisch „auf Kante“. Sie finden zwar selbst jetzt in Wäldern winzige Insekten – aber nur in Mengen, die gerade ausreichen, um über die Nacht zu kommen. Morgens müssen sie dann gleich weiterfuttern.

Viele der sogenannten Standvögel nehmen gerne die vom Menschen angebotenen Futterquellen in Anspruch. Es gibt Futtersäulen oder -körbe für Knödel und auch Futtersilos, bei denen die Tiere das Futter nicht beschmutzen können.
Anders ist es bei den althergebrachten Futterhäusern. Dort besteht die Gefahr, das die Vögel ihr Futter mit Kot verunreinigen und sich dadurch Krankheiten verbreiten können. Deshalb sollte ein solches Futterhaus täglich gereinigt werden, bevor neues Futter ausgelegt wird.


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