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Aktuelle Naturbeobachtungen

So, 12.02.17 – 10:45 Uhr

Singschwäne

Schon seit einigen Tagen halten sich auf einem abgeernteten Feld ca. 200 Singschwäne auf. Winterliche Witterung mit leichtem Frost - schon seit Jahresbeginn winterlich.

Grauener Berg bei Hermannsburg

Jürgen Eggers

Sa, 04.02.17 – 12:30 Uhr

Seidenschwänze

ca. 16 Seidenschwänze in Birken in der Sägenförth

Hermannsburg

Bärbel Dethlefs

Do, 02.02.17 – 10:00 Uhr

15 Singschwäne

2 Familien Singschwäne 6 Jungtieren und 5 Jungtiere im Norden von Wolthausen auf Stoppelfeld am Donnerstag und Freitag beobachtet. Ich habe Fotos gemacht.

29308 Winsen-Wolthausen

Eckhard Meisel

Fr, 03.02.17 – 10:00 Uhr

231 Graugänse

Über 231 Graugänse landeten auf Stoppelfeld im Norden von Wolthausen (auf mein selbst gemachtem Foto zu Hause gezählt) um 14 Uhr habe ich dann meinen Waldgarten verlassen, Gänse waren zu der Zeit noch auf dem Feld.

29308 Winsen-Wolthausen

Eckhard Meisel

Do, 02.02.17 – 21:30 Uhr

Kraniche über Celle-Altenhagen

Gestern, 02.02.2017 gegen 21:30 Uhr, sind Kraniche sehr tief und lautstark über Celle-Altenhagen gezogen. Da es dunkel war bzw. das Straßenlaternenlicht störte, konnte man die Flugrichtung nicht erkennen. Ob es Kraniche waren, die vor der nächsten Kältewelle sich weiter südlich zurückziehen oder gar schon Rückkehrer, lässt sich nicht sagen.

Celle-Altenhagen

Dr. Otto Boecking

So, 15.01.17 – 10:30 Uhr

ca. 20 Kernbeißer

In unserem Garten habe ich ca. 20 Kernbeißer auf einer Weide beobachtet.

Unterlüß

Karin Seider

Do, 08.12.16 – 15:00 Uhr

Amerikanische Kiefernwanze

In einem Keller eines Einfamilienhauses fand ich eine überwinternde Amerikanischen Kiefernwanze (Leptoglossus occidentalis.)

Celle, Flootlock

Werner Könecke

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Tipp des Monats » 2017 » Februar 2017 • Wie Vögel die Kälte überstehen

Wie Vögel die Kälte überstehen - Überwinterungsstrategien in den kalten Monaten

Rotkehlchen
Rotkehlchen
Foto: Naturgucker/Jürgen Schmidt

Während Mauersegler, Kraniche oder Wespenbussarde die Wintermonate in wärmeren Gefilden verbringen, harren „Standvögel“ wie Amsel, Rotkehlchen, Meise oder Spatz hier bei uns aus. Um die kalten Tage zu überstehen, haben sie unterschiedliche Strategien entwickelt.

Die meisten Vögel übernachten aufgeplustert und gut geschützt in Gebüschen oder an Baumstämmen. Durch das Aufplustern entsteht um den Vogelkörper eine isolierende Luftschicht, die vor Minusgraden sehr effektiv schützt. Höhlenbrüter wie Kohlmeisen nutzen auch gern Nischen, Spechthöhlen oder Nistkästen zum Übernachten.

Während Amseln oder Meisen alleine übernachten, finden sich zum Beispiel Rabenkrähen und Kolkraben jeweils in großen Schlafgemeinschaften zusammen. Die lärmenden Versammlungen bieten Schutz vor Feinden und Kälte gleichermaßen. Zugleich dienen sie dem Informationsaustausch über geeignete Nahrungsquellen, die man am nächsten Tag anfliegen kann. Zaunkönige und Baumläufer kuscheln sich in kalten Winternächten im Gebüsch oder Unterholz eng zusammen. So wärmen sie sich gegenseitig und sparen Energie.

Neben den frostigen Temperaturen werden im Winter auch das geringere Nahrungsangebot und die kürzeren Tage zur Herausforderung für die Vogelwelt. Dann gilt es, sich ausreichend Brennstoff für die Nacht anzufuttern und möglichst schnell möglichst energiereiche Nahrung zu finden. Eichel- und Tannenhäher legen Vorratsdepots von Nüssen an, an deren Position sie sich exakt erinnern und die sie auch im Schnee wiederfinden können. Goldhähnchen hingegen leben im Winter ernährungstechnisch „auf Kante“. Sie finden zwar selbst jetzt in Wäldern winzige Insekten – aber nur in Mengen, die gerade ausreichen, um über die Nacht zu kommen. Morgens müssen sie dann gleich weiterfuttern.

Viele der sogenannten Standvögel nehmen gerne die vom Menschen angebotenen Futterquellen in Anspruch. Es gibt Futtersäulen oder -körbe für Knödel und auch Futtersilos, bei denen die Tiere das Futter nicht beschmutzen können.
Anders ist es bei den althergebrachten Futterhäusern. Dort besteht die Gefahr, das die Vögel ihr Futter mit Kot verunreinigen und sich dadurch Krankheiten verbreiten können. Deshalb sollte ein solches Futterhaus täglich gereinigt werden, bevor neues Futter ausgelegt wird.


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