Header NABU Celle

Aktuelle Naturbeobachtungen

Mo, 16.10.17 – 14:30 Uhr

Amerikanische Kiefernwanze

Erstmals fand ich die Amerikanische Kiefernwanze (Leptoglossus occidentalis) auch im Garten. Sie dürfte inzwischen im Landkreis flächendeckend vertreten sein.

Wathlingen im Garten

Werner Könecke

Sa, 09.09.17 – 11:00 Uhr

Taubenschwänzchen am Geißblatt

Trotz leichtem Dauerregen haben wir in unserem Garten ein Taubenschwänzchen am Geißblatt beobachtet.

Unterlüß

Karin und Gerhard Seider

So, 13.08.17 – 09:20 Uhr

Kleine Fledermaus

Moin.. Um 15:30 konnte ich eine kleine Fledermaus am Bahndamm ablichten..

Nienhagen

Detlef Niemsch

Mi, 09.08.17 – 18:20 Uhr

Heute sogar 17 Störche in Altencelle

Heute schritten gleichzeitig 15 Störche durch die Wiese direkt an der Aller bei Altencelle gegenüber dem Celler Kanu-Wanderer-Verein, wo gestern 8 Störche zu sehen waren. Gleichzeitig standen zwei weitere Störche hinter den Pferdekoppeln auf der anderen Seite der K74 bei Altencelle - das muss man gesehen haben!

an der Aller bei Altencelle

Dr. Otto Boecking

Di, 08.08.17 – 18:35 Uhr

8 Weißstörche gleichzeitig

8 Weißstörche (Ciconia ciconia) schreiten gleichzeitig durch eine Wiese direkt an der Aller bei Altencelle gegenüber dem Celler Kanu-Wanderer-Verein. Dieser Beobachtung müssen ja der einfachen Logik nach wohl etliche Zwillings-Geburten folgen!?

An der Aller bei Altencell

Dr. Otto Boecking

So, 23.07.17 – 17:45 Uhr

Schwalbenschwanz

Ein Schwalbenschwanz hatte sich in unser Gewächshaus verflogen.

Wathlingen im Garten

Werner Könecke

So, 09.07.17 – 14:00 Uhr

Ulmen-Zipelfalter und Gemeine Keiljungfer

Ein abgeflogener Ulmen- Zipfelfalter (Satyrium w-album) suchte auf unserer NABU Fläche bei Paulmannshavekost nach Nahrung. Am 31.5.2017 sonnte sich neben anderen Libellen eine Gemeine Keiljungfer (Gomphus vulgatissimus) auf der dazu gehörigen Brachfläche.

Paulmannshavekost

Werner Könecke

Alle Beobachtungen …

Beobachtung eintragen …

1 2 3 4 5 9 21 33 45 57 65

Tipp des Monats Dezember 2017

Der Efeu

Herbstlicher Lebensspender

Eine Umfrage unter Bienen, Wespen und Schmetterlingen würde dem Efeu sicher allerbeste Beliebtheitswerte bringen. Blüht die Kletterpflanze doch erst, wenn sonst nur noch wenige Nektarquellen zur Verfügung stehen; meist ab Ende August und dann bis in den November oder sogar Dezember hinein.

Blühender Efeu
Blühender Efeu
Foto: naturgucker / Stella Mielke

Die in einer Halbkugel angeordneten, unscheinbar gelbgrünen Blüten sind völlig offen, so dass Besucher aller Art einen offen gedeckten Tisch vorfinden. Praktisch alles, was sechs Beine hat, kommt im Herbst hier vorbei, von Ameisen über Fliegen, Schwebfliegen aller Art, Wespen, Bienen und Falter. Selbst Marienkäfer weichen nun mangels Blattläusen gerne auf energiereichen Blütennektar aus.

Düsternis und Tod. Efeu hat nicht gerade den Ruf einer besonders „aufheiternden“ Pflanze, gedeiht er mit seinen dichten dunkelgrünen Blättern doch vor allem an schattigen Mauern und wuchert über Gräbern. Zur Zeit der alten Ägypter, Griechen und Römer dagegen war bei Efeu Party angesagt. Ob Osiris, Dionysos oder Bacchus – im Altertum galt Efeu durchweg als Symbol der fröhlich feiernden Götter und ihrer Gelage. Ebenso oft wie mit Weinlaub stellte man sie deshalb mit Efeu bekränzt dar.

Nun kann man aus den für den Menschen giftigen Efeufrüchten gewiss keine berauschenden Getränke brauen. Doch schon früh entdeckte man die medizinische Wirkung des Efeus. Vor allem als Hustenlöser war er beliebt und wird er noch heute benutzt.

Unter den Schmetterlingen fallen vor allem die schwarz-rot-weißen Admirale auf, die man auch an Fallobst findet. Grundsätzlich kann man an Efeu aber fast alle Falter finden, die noch spät im Jahr unterwegs sind, also etwa Tagpfauenauge und Kleiner Fuchs, die beide als erwachsene Falter überwintern, oder auch der Distelfalter, der ähnlich wie ein Teil der Admirale als Wanderfalter jetzt wieder Richtung Süden fliegt. Für manche Insekten ist der Efeu-Nektar das letzte Gnadenbrot. Während Ameisen die kalte Jahreszeit unterirdisch verbringen und Marienkäfer ebenfalls Verstecke aufsuchen, überwintern bei den Wespen und Hornissen nur die Königinnen. Die Männchen, ebenso wie alle Arbeiterinnen, sterben im Herbst.

Auch nach dem Verblühen ist der Efeu eine wichtige Nahrungsquelle. Die im Winter blauschwarz heranreifenden Früchte werden vor allem von Staren, Amseln und anderen Drosseln gerne gefressen. Bis Efeu zur Blüte kommt, dauert es allerdings acht bis zehn Jahre. Efeu kann mehr als 200 Jahre alt werden und über 20 Meter hoch klettern. Die in der Jugend langsam wachsende, später aber bis jährlich zwei Meter treibende Pflanze bildet zunächst ausschließlich Klettertriebe mit den typischen drei- bis fünflappigen Blättern aus. Erst im Alter bilden sich oben überhängende, kletterwurzelfreie Blütentriebe mit rundlichen Blättern. Efeu lässt sich mit Stecklingen einfach vermehren.


NABU Kreisverband Celle • Schuhstraße 40 • Telefon 0 51 41 / 66 68 NABU | NABU Niedersachsen | Naturbeobachtungen | Links | Impressum