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Aktuelle Naturbeobachtungen

So, 19.03.17 – 15:30 Uhr

1ter Zilpzalp (Phylloscopus collybita)

1ter Zilpzalp für 2017 heute in Bockelskamp zu hören

Bockelskamp

Dr. Otto Boecking (Wienhausen)

Fr, 10.03.17 – 11:55 Uhr

Kraniche

2 Kraniche halten sich auf den Feuchtwiesen in Weyhausen auf; ebenso stehen 2 Kraniche bei CE-Garßen auf einem Acker (von der B 191 aus gesehen um 14:30 Uhr).

CE-Weyhausen

Wolfgang König

Mi, 08.03.17 – 12:05 Uhr

Kranich

Auf der Durchreise Richtung Celle konnte ich nahe der Straße einen Kranich beobachten, der durch die Feuchtwiesen watet (norwestl. der Bundesstraße 191; rechts der B 191 Richtung Celle)

B 191 zw. Eschede und Garßen, Aschauer Feuchtgebiet

Wolfgang König

Mo, 27.02.17 – 10:00 Uhr

1 Storch

Ein Storch im Nest Winsen

29308 Winsen

Eckhard Meisel

So, 26.02.17 – 15:35 Uhr

2 Milane und etwa 18 Kraniche

2 Milane kreisten über dem Wald bei Osterloh, direkt an der Aller, während etwa 18 Kraniche gleichzeitig vorbeizogen

Aller bei Osterloh

Dr. Otto Boecking (Wienhausen)

So, 12.02.17 – 10:45 Uhr

Singschwäne

Schon seit einigen Tagen halten sich auf einem abgeernteten Feld ca. 200 Singschwäne auf. Winterliche Witterung mit leichtem Frost - schon seit Jahresbeginn winterlich.

Grauener Berg bei Hermannsburg

Jürgen Eggers

Sa, 04.02.17 – 12:30 Uhr

Seidenschwänze

ca. 16 Seidenschwänze in Birken in der Sägenförth

Hermannsburg

Bärbel Dethlefs

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Themen » Windenergie

Positionspapier zur Windenergie im Landkreis Celle

Der NABU bekennt sich zu einer naturverträglichen Energiewende. Der Ausbau der Windenergieanlagen darf aber nur geringe negative Auswirkungen auf die biologische Vielfalt haben.

Im Rahmen der Überarbeitung und Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) 2015 hat der Landkreis Celle im Oktober 2014 Potenzialflächen für den weiteren Ausbau von Windenergieanlagen(WEA) ausgewiesen. Um Konflikte mit Natur- und Landschaftsschutz zu vermeiden, wird den nun anstehenden Umweltverträglichkeitsprüfungen(UVP) besondere Bedeutung zugemessen.

Aus NABU-Sicht sind die Funktionen der Landschaft als Erholungsraum für den Menschen und als Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt mindestens gleichgewichtig mit anderen Interessen zu berücksichtigen. Neben ökologischen Gesichtspunkten müssen alle WEA-Planungen die Forderung nach intakten Landschaften berücksichtigen. Es darf nicht sein, dass der in § 1 Absatz 5 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) zwingend geforderte Schutz des unberührten, unsere Heimat prägenden Landschaftsbildes bei der Aufstellung des RROP vernachlässigt wird.

Windkraftnutzung darf deshalb nicht um jeden Preis und nicht an jedem Ort zugelassen bzw. gefördert werden.
Der NABU fordert im Einzelnen

1. Grundsätzlich sollte dem Repowering von vorhandenen WEA Vorrang gegeben werden.
Unter Repowering wird der Ersatz älterer WEA durch leistungsstärkere Anlagen verstanden. Dadurch kann eine bessere Ausnutzung der verfügbaren Anlagenstandorte erreicht werden. Ebenso ist der Zubau neuer WEA an bestehenden der Errichtung von Anlagen an neuen Standorten zu bevorzugen. Dabei sind die gültigen immissions- und naturschutzrechtlichen

Bestimmungen und Vorgaben einzuhalten. Außerdem ist auch eine erneute UVP
durchzuführen.

2. Die gesetzlich anerkannten Naturschutzverbände sind im Landkreis Celle bei allen Genehmigungs- und Bauvorhaben von WEA, gleich welcher Anzahl, Größe und Höhe, frühzeitig zu informieren und zu beteiligen.

3. Innerhalb eines Vorranggebietes sind nur WEA mit gleichem Erscheinungsbild aufzustellen. Dies gilt insbesondere in Bezug auf Höhe, Gestalt und Drehgeschwindigkeit. Aus ästhetischen Gründen sollte durchweg eine einheitliche und gedeckte Farbgebung verbindlich vorgeschrieben werden. Anträge auf Genehmigung von einzelnen ‚wilden‘ WEA müssen aus ökologischen und landschaftspflegerischen Gründen konsequent abgelehnt werden.

4. In bzw. in unmittelbarer Nähe (Mindestabstand 1200 Meter; bei besonderer gebiets- oder schutzzweckspezifischer Empfindlichkeit u.U. größere Abstände) zu folgenden strikten Ausschlussgebieten dürfen keine WEA aufgestellt werden:

5. Abstandsregelungen sollten sich an den Empfehlungen der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG - VSW) vom Mai 2014 orientieren. In Anlehnung an die Empfehlungen des Niedersächsischen Landkreistages(NLT) vom Okt. 2014, der sich an den Vorschlägen der LAG - VSW orientiert, fordert der NABU daher zum Beispiel zu Brutplätzen besonderer Arten folgende Mindestabstände von WEA:

6. In Anbetracht der in den letzten Jahren stetig wachsenden Nabenhöhen und Baugrößen von WEA fordert der NABU-Kreisverband Celle als grundsätzlichen Mindestabstand zu Wohnhäusern das Zehnfache der jeweiligen Anlagenhöhe (Nabenhöhe + Rotorradius).

Positionspapier als PDF


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