Header NABU Celle

Aktuelle Naturbeobachtungen

Mi, 31.05.17 – 12:00 Uhr

Schwalbenschwanz und andere Falter

Bei der Abraumhalde überflog ein Schwalbenschwanz die Obstwiese. An einem nahegelegenen Waldweg sah ich mehrere Hartheu- Spanner (Siona lineata) und einen Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon).

Wathlingen, Kolonie

Werner Könecke

Do, 25.05.17 – 12:30 Uhr

Waldlaubsänger im Lüßwald

Auf einer 20km langen Radtour rund um Unterlüß haben wir 21 Waldlaubsänger gehört, trotz Mittagszeit!

Lüßwald bei Unterlüß

Karin und Gerhard Seider

Sa, 13.05.17 – 07:45 Uhr

Blindschleiche

Mein Bruder und ich haben heute um ca 14:30 Uhr eine Blindschleiche auf einem Holzhäckselhaufen im Garten gefunden!

Altenhagen

Leander Knoop

So, 07.05.17 – 10:45 Uhr

Waldkauz Junge

Durch zufall konnte ich die Waldkäuzchen beobachten...

Nienhagen

Detlef Niemsch

Do, 27.04.17 – 20:15 Uhr

1te singende Nachtigall (Luscinia megarhynchos)

1te singende Nachtigall (Luscinia megarhynchos) direkt an der Aller im NSG Obere Allerniederung bei Celle (NSG LÜ 276) in Höhe der Hochspannungsleitungen

an der Aller im NSG LÜ 276

Dr. Otto Boecking

Mo, 17.04.17 – 13:00 Uhr

1ter Waldlaubsänger

Den 1ten Waldlaubsänger haben wir im Lüßwald gehört.

Lüßwald bei Unterlüß

Karin und Gerhard Seider

So, 09.04.17 – 12:25 Uhr

1te Rauchscwalben (2)

Die 1ten Rauchschwalben flogen heute über den Findelhof Flohmarkt

Bockelskamp/Findelhof

Dr. Otto Boecking (Wienhausen)

Alle Beobachtungen …

Beobachtung eintragen …

Themen » Windenergie

Positionspapier zur Windenergie im Landkreis Celle

Der NABU bekennt sich zu einer naturverträglichen Energiewende. Der Ausbau der Windenergieanlagen darf aber nur geringe negative Auswirkungen auf die biologische Vielfalt haben.

Im Rahmen der Überarbeitung und Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) 2015 hat der Landkreis Celle im Oktober 2014 Potenzialflächen für den weiteren Ausbau von Windenergieanlagen(WEA) ausgewiesen. Um Konflikte mit Natur- und Landschaftsschutz zu vermeiden, wird den nun anstehenden Umweltverträglichkeitsprüfungen(UVP) besondere Bedeutung zugemessen.

Aus NABU-Sicht sind die Funktionen der Landschaft als Erholungsraum für den Menschen und als Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt mindestens gleichgewichtig mit anderen Interessen zu berücksichtigen. Neben ökologischen Gesichtspunkten müssen alle WEA-Planungen die Forderung nach intakten Landschaften berücksichtigen. Es darf nicht sein, dass der in § 1 Absatz 5 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) zwingend geforderte Schutz des unberührten, unsere Heimat prägenden Landschaftsbildes bei der Aufstellung des RROP vernachlässigt wird.

Windkraftnutzung darf deshalb nicht um jeden Preis und nicht an jedem Ort zugelassen bzw. gefördert werden.
Der NABU fordert im Einzelnen

1. Grundsätzlich sollte dem Repowering von vorhandenen WEA Vorrang gegeben werden.
Unter Repowering wird der Ersatz älterer WEA durch leistungsstärkere Anlagen verstanden. Dadurch kann eine bessere Ausnutzung der verfügbaren Anlagenstandorte erreicht werden. Ebenso ist der Zubau neuer WEA an bestehenden der Errichtung von Anlagen an neuen Standorten zu bevorzugen. Dabei sind die gültigen immissions- und naturschutzrechtlichen

Bestimmungen und Vorgaben einzuhalten. Außerdem ist auch eine erneute UVP
durchzuführen.

2. Die gesetzlich anerkannten Naturschutzverbände sind im Landkreis Celle bei allen Genehmigungs- und Bauvorhaben von WEA, gleich welcher Anzahl, Größe und Höhe, frühzeitig zu informieren und zu beteiligen.

3. Innerhalb eines Vorranggebietes sind nur WEA mit gleichem Erscheinungsbild aufzustellen. Dies gilt insbesondere in Bezug auf Höhe, Gestalt und Drehgeschwindigkeit. Aus ästhetischen Gründen sollte durchweg eine einheitliche und gedeckte Farbgebung verbindlich vorgeschrieben werden. Anträge auf Genehmigung von einzelnen ‚wilden‘ WEA müssen aus ökologischen und landschaftspflegerischen Gründen konsequent abgelehnt werden.

4. In bzw. in unmittelbarer Nähe (Mindestabstand 1200 Meter; bei besonderer gebiets- oder schutzzweckspezifischer Empfindlichkeit u.U. größere Abstände) zu folgenden strikten Ausschlussgebieten dürfen keine WEA aufgestellt werden:

5. Abstandsregelungen sollten sich an den Empfehlungen der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG - VSW) vom Mai 2014 orientieren. In Anlehnung an die Empfehlungen des Niedersächsischen Landkreistages(NLT) vom Okt. 2014, der sich an den Vorschlägen der LAG - VSW orientiert, fordert der NABU daher zum Beispiel zu Brutplätzen besonderer Arten folgende Mindestabstände von WEA:

6. In Anbetracht der in den letzten Jahren stetig wachsenden Nabenhöhen und Baugrößen von WEA fordert der NABU-Kreisverband Celle als grundsätzlichen Mindestabstand zu Wohnhäusern das Zehnfache der jeweiligen Anlagenhöhe (Nabenhöhe + Rotorradius).

Positionspapier als PDF


NABU Kreisverband Celle • Schuhstraße 40 • Telefon 0 51 41 / 66 68 NABU | NABU Niedersachsen | Naturbeobachtungen | Links | Impressum