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Die aktuellen Naturbeobachtungen:

Sa, 05.05.12 – 13:00 Uhr

Trauerseeschwalben

am 5.5. über dem Hüttensee zwei wunderschön jagende Trauerseeschwalben für längere Zeit gut zu sehen- sicherlich aber auch hier nur auf dem Durchzug. Weiterhin rund 10 Schellenten, 2 Schnatterenten, mehrere Rohrweihen und sehr viele Rauch- u. Mehlschwalben, auch einige Mauersegler und Uferschwalben über den Teichen/Hüttensee-Rundweg. auch 1 Pirol gehört sowie Kuckucke reichlich.

Meissendorf

Jens Reinke

Di, 01.05.12 – 07:20 Uhr

der 1. Kuckuck

den ersten Kuckuck-Ruf in diesem Jahr habe ich am 1. Mai ganz früh im Wald am Friedhof in Unterlüß gehört.

Unterlüß, Wald am Friedhof

eberle

Do, 03.05.12 – 18:00 Uhr

Hornissenköniginnen und Teichmolche

An unserem Teich flogen 2 Hornissenköniginnen, während 3 Teichmolche unter Wasser balzten.

Paulmannshavekost

Werner Könecke

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Krötenwanderung im Celler Land

Amphibienschutzzäune schützen ganze Populationen vor dem Erlöschen

Kröten, Frösche und Molche stehen in den Startlöchern. Sie haben den Winter in den angrenzenden Wäldern verbracht und wollen nun zu den Laichgewässern, in denen sie geschlüpft sind. Dazu müssen sie häufig natürlich auch stark befahrene Straßen überqueren.

Im Landkreis Celle werden alljährlich an folgenden Stellen von NABU-Mitgliedern Schutzzäune errichtet und betreut: Bergen, Hambühren, Hermannsburg, Unterlüß, Wathlingen, Wienhausen und Winsen. Der Auf- und Abbau ist meistens schnell erledigt. Hier in Lutterloh (s. Foto) hat der Aufbau 2,5 Stunden gedauert.

Aufbau eines Amphibienschutzzaunes

Aufbau eines Amphibienschutzzaunes (Foto: Gerhard Seider)

Dagegen ist die weitere Betreuung sehr aufwendig. Täglich müssen die Eimer kontrolliert und die darin befindlichen Amphibien über die Straße getragen werden, damit sie ihre Wanderung zu den Laichgewässern fortsetzen können. Ca. Mitte April ist die Wanderung beendet. Rechnet man diese Arbeitseinsätze in Zeit um, sind das bis zu 1.000 Stunden im gesamten Kreisgebiet, die von ehrenamtlichen NABU-Mitgliedern aufgebracht werden.

Hinzu kommt noch die Dokumentation. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises und die Fachabteilung im NABU-Bundesverband sind natürlich sehr an den „Fangergebnissen“ interessiert.

Aktuelle Daten des Jahres unter www.amphibienschutz.de


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