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Die aktuellen Naturbeobachtungen:

Sa, 05.05.12 – 13:00 Uhr

Trauerseeschwalben

am 5.5. über dem Hüttensee zwei wunderschön jagende Trauerseeschwalben für längere Zeit gut zu sehen- sicherlich aber auch hier nur auf dem Durchzug. Weiterhin rund 10 Schellenten, 2 Schnatterenten, mehrere Rohrweihen und sehr viele Rauch- u. Mehlschwalben, auch einige Mauersegler und Uferschwalben über den Teichen/Hüttensee-Rundweg. auch 1 Pirol gehört sowie Kuckucke reichlich.

Meissendorf

Jens Reinke

Di, 01.05.12 – 07:20 Uhr

der 1. Kuckuck

den ersten Kuckuck-Ruf in diesem Jahr habe ich am 1. Mai ganz früh im Wald am Friedhof in Unterlüß gehört.

Unterlüß, Wald am Friedhof

eberle

Do, 03.05.12 – 18:00 Uhr

Hornissenköniginnen und Teichmolche

An unserem Teich flogen 2 Hornissenköniginnen, während 3 Teichmolche unter Wasser balzten.

Paulmannshavekost

Werner Könecke

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Ergebnisse der NABU-Schwalbenzählung im Celler Land 2007

Rauchschwalben sind vom Rückgang der Viehbestände und von Ställen mit geeigneten Brutplätzen besonders betroffen

Im Sommer 2007 führte der NABU-Kreisverband seine zweite Schwalbenzählung durch. Wie bereits im Jahr 2001 war das Ziel, einen möglichst guten Überblick über die Verbreitung und die Bestandssituation der Rauch- und Mehlschwalben im Landkreis Celle zu bekommen. Dazu gab es verschiedene Möglichkeiten der Mitarbeit. Einzelmeldungen und systematische Erfassungen in ganzen Ortschaften, Orts- oder Stadtteilen. Nach einem etwas verhaltenen Start gingen in der Geschäftsstelle immer mehr Meldungen aus dem ganzen Landkreis ein. Es folgten umfangreiche Listen der systematischen Schwalbenerfassungen vieler aktiver NABU-Mitglieder und Unterstützer aus den einzelnen Gruppen.

Insgesamt wurden 2.659 besetzte Rauchschwalbennester und 2.316 Brutpaare der Mehlschwalbe gemeldet. Damit liegen die Zahlen deutlich über denen des Jahres 2001 (Rauchschwalbe: 1.162 Brutpaare, Mehlschwalbe: 1.126 Brutpaare). Dies darf aber nicht als ein positiver Bestandstrend gedeutet werden. Vielmehr ist dies das Ergebnis des deutlich gestiegenen Interesses an der NABU-Schwalbenzählung.

Deutliche Aussagen zu den Bestandstrends lassen sich aus den Erfassungen in der Samtgemeinde Lachendorf ableiten. Unter Leitung von Hans Jürgen Behrmann hat die NABU-Gruppe Lachendorf mit vielen Helfern eine Kompletterfassung in allen Dörfern und Orten durchgeführt. Ihnen gegenübergestellt werden können die Daten einer ebensolchen Erfassung aus dem Jahre 1963. Es zeigt sich, dass die Gesamtzahl der Schwalbenpaare im Bereich der Samtgemeinde Lachendorf in diesem Zeitraum um 14,6 % gesunken ist, davon die der Rauchschwalben um 20,7 % und die der Mehlschwalben um 3,9 %. Damit bestätigt sich auch für unsere Region, dass die Rauchschwalbe vom Rückgang der Viehbestände und von Ställen mit geeigneten Brutplätzen besonders betroffen ist.

Die NABU-Schwalbenzählung hat aber auch gezeigt, wie viele Menschen sich für den Schutz der Brutplätze „ihrer“ Schwalben einsetzen. Abschließend allen Meldern und Kartierern noch einmal herzliches Dankeschön für ihren Einsatz.

John Oliver Wohlgemuth


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