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Aktuelle Naturbeobachtungen

Sa, 21.04.18 – 22:30 Uhr

Maikäfer

Ein früher Maikäfer flog am Samstagabend ans Licht.

Wathlingen am Rathaus

Werner Könecke

Di, 27.03.18 – 16:00 Uhr

erste Heidelerche

Die erste Heidelerche haben wir an den Oberohe- Heideflächen gehört.

Oberohe (Faßberg)

Karin und Gerhard Seider

Do, 22.03.18 – 02:30 Uhr

Erlenzeisige

Am Wochenende 17./18.3.18 konnte ich auf meinen Grundstück mehrfach einen Schwarm Erlenzeisige beim Futter fassen beobachten. Der Schwarm umfasste knapp 20 Vögel.

Lachendorf, Luchsweg

Rosemarie Streich

Fr, 16.03.18 – 15:00 Uhr

Erlenzeisige ca.40 Vögel

Erlenzeisige 3 Meter von mir entfernt an einer Futterstelle Hustedter Weg ohne scheu männliche und weibliche Vögel bin 10 Minuten stehen geblieben dann sind Sie wieder weck geflogen.

29229 Gross Hehle

Eckhard Meisel

Mi, 07.03.18 – 10:45 Uhr

Kraniche und Kiebitze

4 Kiebitze an der Michelwiese und 5 Kraniche kreisend über mir...

Biotop an der Michelwiese in Nienhagen

Detlef Niemsch

Di, 06.03.18 – 16:00 Uhr

Kraniche 122 Vögel

Kraniche über Celle-Vorwerk, diese Vögel flogen in Richtung Aller Zählung laut Foto.

29229 Celle-Vorwerk

Eckhard Meisel

Sa, 03.03.18 – 09:25 Uhr

Waldschnepfe

Auf dem Nachhauseweg,konnte ich eine Waldschnepfe kurz beobachten.

Nienhagen

Detlef Niemsch

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Tipp des Monats » 2017 » Februar 2017 • Wie Vögel die Kälte überstehen

Wie Vögel die Kälte überstehen - Überwinterungsstrategien in den kalten Monaten

Rotkehlchen
Rotkehlchen
Foto: Naturgucker/Jürgen Schmidt

Während Mauersegler, Kraniche oder Wespenbussarde die Wintermonate in wärmeren Gefilden verbringen, harren „Standvögel“ wie Amsel, Rotkehlchen, Meise oder Spatz hier bei uns aus. Um die kalten Tage zu überstehen, haben sie unterschiedliche Strategien entwickelt.

Die meisten Vögel übernachten aufgeplustert und gut geschützt in Gebüschen oder an Baumstämmen. Durch das Aufplustern entsteht um den Vogelkörper eine isolierende Luftschicht, die vor Minusgraden sehr effektiv schützt. Höhlenbrüter wie Kohlmeisen nutzen auch gern Nischen, Spechthöhlen oder Nistkästen zum Übernachten.

Während Amseln oder Meisen alleine übernachten, finden sich zum Beispiel Rabenkrähen und Kolkraben jeweils in großen Schlafgemeinschaften zusammen. Die lärmenden Versammlungen bieten Schutz vor Feinden und Kälte gleichermaßen. Zugleich dienen sie dem Informationsaustausch über geeignete Nahrungsquellen, die man am nächsten Tag anfliegen kann. Zaunkönige und Baumläufer kuscheln sich in kalten Winternächten im Gebüsch oder Unterholz eng zusammen. So wärmen sie sich gegenseitig und sparen Energie.

Neben den frostigen Temperaturen werden im Winter auch das geringere Nahrungsangebot und die kürzeren Tage zur Herausforderung für die Vogelwelt. Dann gilt es, sich ausreichend Brennstoff für die Nacht anzufuttern und möglichst schnell möglichst energiereiche Nahrung zu finden. Eichel- und Tannenhäher legen Vorratsdepots von Nüssen an, an deren Position sie sich exakt erinnern und die sie auch im Schnee wiederfinden können. Goldhähnchen hingegen leben im Winter ernährungstechnisch „auf Kante“. Sie finden zwar selbst jetzt in Wäldern winzige Insekten – aber nur in Mengen, die gerade ausreichen, um über die Nacht zu kommen. Morgens müssen sie dann gleich weiterfuttern.

Viele der sogenannten Standvögel nehmen gerne die vom Menschen angebotenen Futterquellen in Anspruch. Es gibt Futtersäulen oder -körbe für Knödel und auch Futtersilos, bei denen die Tiere das Futter nicht beschmutzen können.
Anders ist es bei den althergebrachten Futterhäusern. Dort besteht die Gefahr, das die Vögel ihr Futter mit Kot verunreinigen und sich dadurch Krankheiten verbreiten können. Deshalb sollte ein solches Futterhaus täglich gereinigt werden, bevor neues Futter ausgelegt wird.


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