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Naturbeobachtungen

Di, 28.06.2022 – 19:45 Uhr : heiter ∿ 20 °C

Mauersegler

Unsere 9 Brutkästen für Mauersegler sind alle belegt! Es wird gebrütet!! Wir sind stolz

Im eigenen Grundstück, Leipzig

Manuela Matthes

Fr, 17.06.2022 – 21:45 Uhr : wolkenlos ∿ 18 °C

Taubenschwänzchen

2 Taubenschwänzchen

in unserem Garten

Karin Seider

Di, 10.05.2022 – 18:30 Uhr : bewölkt ∿ 24 °C

Mauersegler

Ein Trupp Mauersegler jagd kreischend durch die Lüfte. Erstbeobachtung für dieses Jahr.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

Mo, 09.05.2022 – 18:30 Uhr : wolkenlos ∿ 20 °C

drei blaue Holzbienen

Drei blaue Holzbienen suchen an einer Ziegelfassade. Ab und zu verschwindet eine in einem etwa 14mm Bohrloch im Ziegel und kommt wieder heraus.

Ahnsbeck

Bernd Schülzke

Mi, 30.03.2022 – 18:05 Uhr : bedeckt ∿ 8 °C

Silberreiher

An einer Blänke auf einer Wiese an der Wietze steht ein Silberreiher. Als er nach einigen Minuten auffliegt gesellt sich ein Greifvogel dazu. Außerdem höre ich den Gesang einer Heidelerche.

Nordwestlich von Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

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Fr, 01. Juli 2022

Gespinste der Gespinstmotte hüllen Bäume und Sträucher ein – NABU gibt Entwarnung

Besorgte Spaziergänger melden dem Naturschutzbund NABU kahle und eingesponnene Bäume und Sträucher. Verschiedene Bäume, wie Zwetschgen-, Apfel- und Birnbäume, und Sträucher, wie Schlehen, Traubenkirschen und Pfaffenhütchen, sind betroffen. Ursache sind Gespinstmotten, deren Raupen die Blätter fressen und die sich gruppenweise zum Schutz einspinnen.

Gespinst der Gespinstmotte
Gespinst der Gespinstmotte

Im vergangenen Sommer haben kleine, unscheinbar weiße Gespinstmotten ihre Eier – je nach Art – auf verschiedenen Wirtspflanzen abgelegt. Daraus entstanden „Miniraupen“, die sich nach kurzem Fraß für den Winter verpuppt hatten und die nun als „richtige“ Raupen einen enormen Appetit an den Tag legen.

Bei Massenvermehrungen von Gespinstmotten, die oft klimabedingt sind, können die entsprechenden Bäume oder Sträucher komplett eingesponnen und völlig kahl gefressen werden.

Den Pflanzen macht der Kahlfraß recht wenig. Sie haben sich auf Massenvermehrungen von Schädigern, wie sie in der Natur immer wieder vorkommen, im Laufe der Evolution gut eingerichtet. Ende Juni treiben die Bäume und Büsche noch einmal den sogenannten „Johannistrieb“ aus. Damit wird die notwendige Blattmasse wieder hergestellt und die Pflanzen können Knospen für das nächste Jahr anlegen.

Die Naturschützer können dem Massenbefall auch etwas Positives abgewinnen: Gerade Singvögel verzehren die Raupen gerne, auch wenn sie nicht gegen die Mengen ankommen. Aber die eiweißreichen Raupen sind die beste „Babynahrung“ für die Jungvögel.


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