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Naturbeobachtungen

Fr, 26.06.2020 – 13:00 Uhr

Großer Schillerfalter

Großer Schillerfalter

Siedenholzban bei Unterlüß

Karin Seider

Sa, 27.06.2020 – 21:00 Uhr

Kuckuck

Ein Kuckuck flog von Baum zu Baum über die Heide.

Oldendorf, Angelbecks Teich

Jürgen Eggers

Fr, 19.06.2020 – 19:00 Uhr

Teichrohrsänger und Mönchsgrasmücke

An einem Teich singen Teichrohrsänger und Mönchsgrasmücken.

Hetendorf

Jürgen Eggers

Sa, 30.05.2020

Kuckuck

Erfreut uns seit dem 1. Mai täglich rund um Lutterloh

Lutterloh

Ralf Struwe

Do, 28.05.2020

Kleines Wiesenvögelchen

Kleines Wiesenvögelchen und Blutbär am Sonnenberg in Müden gesichtet.

Müden/Örtze

K.B.

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Tipp des Monats Mai 2019

Fledermäuse im Garten

So fühlen sich Fledermäuse im Garten wohl

Wenn es im Sommer dämmrig wird, kann man sie lautlos durch die Luft schießen sehen: Fledermäuse auf der Jagd nach Insekten. 25 Fledermausarten sind in Deutschland heimisch, doch die Schönen der Nacht sind bedroht, weil sie unter Wohnungs- und Nahrungsnot leiden. Die intensive Landwirtschaft, Gebäudesanierungen und der Insektenschwund machen ihnen das Leben schwer.

Breitflügelfledermaus
Breitflügelfledermaus
Foto:

Sie können den Fledermäusen helfen, indem Sie Ihren Garten möglichst vielfältig gestalten, etwa mit einer artenreichen Wiese und heimischen Stauden statt englischem Rasen. Statt einer blickdichten Thujahecke sollten heimische Gehölze wie Holunder und Hundsrose, gepflanzt werden. Ein solcher Garten ist für Insekten attraktiv und damit auch für Fledermäuse, die von ihnen leben. Ein eigenes Fledermausbeet mit nachtblühenden, nektarreichen Blütenpflanzen ist wie ein Feinschmeckerlokal für die Tiere. Diese Pflanzen locken durch ihren intensiven Duft Nachtfalter, die Lieblingsspeise vieler Fledermausarten, an. Dazu zählen beispielsweise das gewöhnliche Leimkraut, Seifenkraut, Nachtkerzen und die Wegwarte.

Gut für Fledermäuse ist es auch, einen Teich anzulegen. Das Wasser zieht viele Insekten an und bietet Fledermäusen so einen reich gedeckten Tisch. Je artenreicher der Garten, desto mehr Insekten tummeln sich dort. Ganz wichtig: Verzichten Sie auf Insektizide und andere Gifte.

Auch bei der Wohnungsnot können Gärtner Fledermäusen helfen. Höhlen in alten Bäumen, alte Keller oder Kartoffelmieten werden gern als Winterquartier genutzt, wenn sie kühl, feucht und frostfrei sind. Wo es das nicht gibt, kann Wohnraum geschaffen werden. Künstliche Quartiere wie Flachkästen an Giebelwänden sowie Höhlenkästen werden von den Tieren gerne angenommen. Geeignete Fledermauskästen gibt es im Fachhandel – oder man baut sie einfach selbst.


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