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Naturbeobachtungen

Do, 11.08.2022 – 19:55 Uhr : wolkenlos ∿ 30 °C

Drei Störche

Auf zwei Straßenlaternen und einem Dach stehen drei Störche. Im Juli und August herrscht große Hitze und Dürre. Letzte Woche wehte eine große Staub- und Sandwolke von Beckedorf nach Oldendorf.

Einmündung Straße Beutzener Weg in Oldendorf

Jürgen Eggers

Fr, 17.06.2022 – 21:45 Uhr : wolkenlos ∿ 18 °C

Taubenschwänzchen

2 Taubenschwänzchen

in unserem Garten

Karin Seider

Di, 10.05.2022 – 18:30 Uhr : bewölkt ∿ 24 °C

Mauersegler

Ein Trupp Mauersegler jagd kreischend durch die Lüfte. Erstbeobachtung für dieses Jahr.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

Mo, 09.05.2022 – 18:30 Uhr : wolkenlos ∿ 20 °C

drei blaue Holzbienen

Drei blaue Holzbienen suchen an einer Ziegelfassade. Ab und zu verschwindet eine in einem etwa 14mm Bohrloch im Ziegel und kommt wieder heraus.

Ahnsbeck

Bernd Schülzke

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Do, 01. April 2021

Wetterfrosch Huflattich

An den sonnengelben Blüten des Huflattichs erfreuen sich um diese Jahreszeit nicht nur Spaziergänger, sondern auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, die auf der Suche nach Nektar sind. Der NABU bittet daher darum, alle frühblühenden Pflanzen nicht für die Vase zu pflücken. Die wenigen Frühblüher stellen eine besonders wichtige Nahrungsquelle für Insekten dar.

Huflattich
Huflattich

Im März/April schmücken die Frühjahrsblüher unter den Pflanzen die Landschaft mit ersten auffälligen Farbtupfern. Neben den gelb blühenden Kornelkirschen fällt zur Zeit eine Wildpflanze besonders ins Auge: der Huflattich. Er scheint unter schlechtem Frühlingswetter genau so zu leiden wie wir.

Bei sonnigem Wetter stehen die blütentragenden Stängel des Huflattichs aufrecht, die goldgelben Strahlenblüten sind weit geöffnet. Bei trüben Wetter knicken die Stängel leicht ein und die Blüten schließen sich. Fast sieht es dann so aus, als wäre der Huflattich verwelkt. In Wirklichkeit wartet er nur auf besseres Wetter.

Ist er verblüht, ähneln seine Samenstände denen des Löwenzahns: weiße, schirmchenartige Gebilde, die beim Anpusten oder bei Wind leicht davonfliegen. Sind die Samen durch den Wind zerstreut worden, sterben die Blütenstängel ab. Dafür schmückt er sich dann mit herzförmigen Blättern.

Der Huflattich ist eine typische Ruderalpflanze. Er besiedelt als einer der ersten brachliegendes schwieriges Gelände wie Wegraine, Bahndämme, Kiesgruben oder Schutthalden. Seine kriechenden Sprossen und seine tiefen Wurzeln geben ihm überall Halt und machen ihn zu einem Spezialisten für steile Hänge - eine richtige Pionierpflanze, die das Gelände für seine Nachfolger erobert.

Der Huflattich ist auch eine alte Heilpflanze, die traditionell als Mittel gegen Husten verwendet wird. Darauf weist schon der wissenschaftliche Name hin „Tussilago farfara“. Tussilago kommt von den lateinischen Wörtern Tussis -Husten- und agere -vertreiben.

An den sonnengelben Blüten des Huflattichs erfreuen sich um diese Jahreszeit nicht nur Spaziergänger, sondern auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, die auf der Suche nach Nektar sind. Der NABU bittet daher darum, alle frühblühenden Pflanzen nicht für die Vase zu pflücken. Die wenigen Frühblüher stellen eine besonders wichtige Nahrungsquelle für Insekten dar.


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