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Naturbeobachtungen

Mi, 28.04.2021 : heiter ∿ 17 °C

Kuckuck

Zum ersten Mal in diesem Jahr ruft ein Kuckuck.

Niederohr

Jürgen Eggers

Sa, 24.04.2021 – 17:20 Uhr : heiter ∿ 14 °C

Fledermaus am Tag

Direkt hinter dem Zusammenfluss von Örtze und Wietze jagd eine mittelgroße Fledermaus über das Wasser. Am hellichten Tage!

Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

Sa, 24.04.2021 – 16:20 Uhr : heiter ∿ 15 °C

Fuchs

Über 5 Minuten kann ich einen Fuchs auf einer versteckten Wiese beobachten. Er wirkt ziemlich entspannt und schlendert scheinbar ziellos durchs Gras und legt sich manchmal kurz hin, um das sonnige Frühlingswetter zu genießen. Als er mich dann doch noch wahrnimmt, verschwindet er zügig ins Dickicht.

Bei Baven

Jürgen Eggers

Do, 08.04.2021

Rotdrosseln

Mehr als 15 Rotdrossel sind bei uns im Garten und tun sich an den Efeufrüchten gütlich. Das ist bereits seit mehr als 4 Tagen der Fall.

Groß Hehlen

Brüsewitz

Mo, 15.02.2021 : Schneegriesel ∿ -2 °C

Rehe im Schnee

Im Hasselbusch streifen 3 Rehe durch den verschneiten Nadelwald. Nach heftigen und langandauernden Schneefällen und starken Winden in den letzen Tagen bedeckt eine knapp 20 cm dicke Schneedecke die Landschaft. Am Nachmittag geht der Schneefall in Regen über.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

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Tipp des Monats März 2021

NABU-Gruppen bereiten sich auf Krötenwanderung vor

Die NABU-Gruppen im Landkreis Celle rüsten sich derzeit mit ihren Amphibienschutz-Aktionen für die großen Massenwanderungen der Amphibien, die demnächst erwartet werden. Nachttemperaturen um fünf Grad Celsius lösen bei den Amphibien, insbesondere bei den Frühziehern Gras- und Moorfrosch, Frühlingsgefühle aus.

Krötenpaare im Fangeimer
Krötenpaare im Fangeimer
Foto:

Vielerorts konnten aufgrund des gefrorenen Bodens die Amphibienschutzzäune noch nicht aufgebaut werden. Der NABU appelliert aber schon jetzt an die Autofahrer, sich auf die wandernden Tiere einzustellen und entsprechend vorsichtig zu fahren, nicht zuletzt auch zum Schutz der vielen ehrenamtlichen Amphibienschützer.

Das Aufstellen von speziellen Fangzäunen ist eine seit vielen Jahren vom NABU vor Ort praktizierte Form des Krötenschutzes an den Straßen. An den Fangzäunen werden in regelmäßigen Abständen Eimer in den Erdboden eingelassen. Die Frösche und Kröten werden durch den Fangzaun daran gehindert, die Straße zu überqueren, wandern so an ihm entlang und fallen dann in die eingelassenen Eimer. Sie werden dann von vielen NABU-Mitgliedern und mit Hilfe von Freiwilligen eingesammelt, gezählt und über die Straße gebracht.

Neben der Sicherung und dem Erhalt von Laichgewässern ist die Anlage von Ersatz-Kleingewässern, die von den Tieren gefahrlos erreicht werden können, eine weitere Möglichkeit, dem Amphibiensterben auf den Straßen langfristig zu begegnen.

In Deutschland leben 21 Amphibienarten, zu denen Salamander, Molche, Unken, Kröten und Frösche gehören. Die wechselwarmen Tiere, deren Körpertemperatur in hohem Maß von der Umgebungstemperatur abhängig ist, wandern alljährlich im Frühjahr bei wärmer werdenden Temperaturen von ihren Winterquartieren zur Fortpflanzung in ihr Geburtsgewässer, auf das sie während ihrer Larven- bzw. Kaulquappenphase geprägt wurden. Vielfach müssen sie dabei Straßen queren und kommen dann in großer Zahl buchstäblich unter die Reifen.

Aktuelle Informationen sind im Internet unter www.Amphibienschutz.de zu erhalten. Dort gibt es auch allgemeine Informationen über den Standort von Krötenzäunen (über die Verlinkung „Schutzzaundatenbank“), Kurzporträts zu den Aktionen vor Ort und wo Helfer gebraucht werden.


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