Header NABU Celle

Naturbeobachtungen

Do, 11.08.2022 – 19:55 Uhr : wolkenlos ∿ 30 °C

Drei Störche

Auf zwei Straßenlaternen und einem Dach stehen drei Störche. Im Juli und August herrscht große Hitze und Dürre. Letzte Woche wehte eine große Staub- und Sandwolke von Beckedorf nach Oldendorf.

Einmündung Straße Beutzener Weg in Oldendorf

Jürgen Eggers

Fr, 17.06.2022 – 21:45 Uhr : wolkenlos ∿ 18 °C

Taubenschwänzchen

2 Taubenschwänzchen

in unserem Garten

Karin Seider

Di, 10.05.2022 – 18:30 Uhr : bewölkt ∿ 24 °C

Mauersegler

Ein Trupp Mauersegler jagd kreischend durch die Lüfte. Erstbeobachtung für dieses Jahr.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

Mo, 09.05.2022 – 18:30 Uhr : wolkenlos ∿ 20 °C

drei blaue Holzbienen

Drei blaue Holzbienen suchen an einer Ziegelfassade. Ab und zu verschwindet eine in einem etwa 14mm Bohrloch im Ziegel und kommt wieder heraus.

Ahnsbeck

Bernd Schülzke

Alle Beobachtungen anzeigen …

Beobachtung eintragen …

< 1 2 8 14 20 22 23 24 25 26 34 56 78 94 >

Sa, 00. November 2020

Gartenabfälle gefährden die Wälder Illegal entsorgter Grünschnitt schädigt Waldökosysteme

Jedes Jahr das gleiche Spiel: Der Sommer vergeht im Fluge und im Garten ist noch einiges zu erledigen. Die Herbstzeit eignet sich hervorragend, um Versäumtes nachzuholen und den Garten für die kommende Saison vorzubereiten. Doch die korrekte Entsorgung der entstehenden Gartenabfälle ist vielen Hobbygärtnern zu aufwändig. Grünschnitt und Äste werden häufig illegal im Wald abgeladen. Das schädigt die Waldböden und gebietsfremde Arten siedeln sich an.

Wein im Wald
Wein im Wald

Dabei könnten die Bioabfälle im eigenen Garten einen großen Nutzen stiften. Mit einem Komposthaufen auf dem Grundstück hat man eine ökologische und preiswerte Alternative zum Kunstdünger und verwandelt seinen eigenen Garten in eine Kreislaufwirtschaft. Auch die Entsorgung in der eigenen Biotonne ist eine Möglichkeit. Beide Methoden sind legal und obendrein auch mit weniger Aufwand verbunden als die Entsorgung im Wald, da sie auf dem eigenen Grundstück durchgeführt werden können.

Um diese Jahreszeit kann man solchen unerlaubten Komposthaufen an den Waldrändern beim Wachsen zusehen. Viele Mitbürger sind sich der Konsequenzen nicht bewusst. Die meisten Waldböden sind von Natur aus nährstoffarm. Eine Entsorgung von Gartenabfällen im Wald gleicht einer hochdosierten Düngung des Bodens. Der Boden unter den Abfällen erstickt wegen Sauerstoffmangel und in der Folge verschwinden die typischen heimischen Pflanzenarten. Während der Verrottung des Gartenschnitts wird unter anderem Stickstoff freigesetzt, der das Wachstum stickstoffliebender Pflanzen begünstigt. Dazu gehören auch unliebsame und invasive Arten wie das Indische Springkraut oder der Japanische Staudenknöterich. Beide breiten sich rasant aus.

Leider ist die Verklappung von Gartenabfällen in freier Wildbahn kein Einzelfall. Bei Wohngebieten am Waldrand wird diese Entsorgungsmethode ständig benutzt. So ein Verhalten verbietet sich von selbst. Diese Müllkippen-Mentalität mancher Menschen passt nicht mit dem Anspruch zusammen, den Wald als Erholungsgebiet zu nutzen. Aufgrund der damit verbundenen Gefährdung des Ökosystems Wald steht das Entsorgen von Gartenabfällen sogar unter Strafe und kann als eine Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße in fünfstelliger Höhe geahndet werden.


NABU Kreisverband Celle • Schuhstraße 40NABU | NABU Niedersachsen | Naturbeobachtungen | Datenschutz | Impressum