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Aktuelle Naturbeobachtungen

Di, 11.06.19 – 15:00 Uhr

4 Distelfalter

4 Distelfalter haben wir im eigenen Garten auf Ackerwitwenblumen beobachtet.

Unterlüß

Karin und Gerhard Seider

So, 09.06.19 – 11:00 Uhr

Distelfalter

Derzeit findet ein auffälliger Einflug von Distelfaltern statt. Fast überall kann man einzelne oder kleine Gruppen von Distelfaltern beobachten.

Landkreis Celle

Werner Könecke

So, 26.05.19 – 17:30 Uhr

Krähe attackiert Graureiher

Ein vorbeifliegender Graureiher wird von einer Krähe attackiert.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

Do, 23.05.19 – 10:15 Uhr

Pirol

Pirol gesehen und vorher seit Tagen gehört.

Nienhagen/Nienhorst

Niemsch detlef

Sa, 11.05.19 – 11:15 Uhr

Erste Mauersegler 2019

Einige Mauersegler flogen lautlos über die neu angelegte Blumenwiese des NABU.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

So, 12.05.19 – 12:30 Uhr

Schwalbenschwanz auf Löwenzahnblüte

Auf dem Grünstreifen einer kleinen Nebenstraße in Unterlüß haben wir einen Schwalbenschwanz auf einer Löwenzahnblüte beobachtet.

Unterlüß

Karin und Gerhard Seider

Sa, 27.04.19 – 16:00 Uhr

Maikäfer

Ein Maikäfer Männchen wurde im Clubheim gefunden.

Wathlingen, Sportanlage

Werner Könecke

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Tipp des Monats April 2017

Der Buchfink - der Finkenschlag als Brautwebung

‚Bin ich nicht ein schöner Bräutigam?‘ - so schmettert der Buchfink sein Lied von jeder Heckenspitze hinaus in die Welt. Zweierlei Dinge will er damit sagen: Männliche Konkurrenten sind in seinem Revier ungern gesehen. Eine Artgenossin aber ist als künftige Partnerin willkommen.

Buchfink, männlich
Buchfink, männlich
Foto: naturgucker/Gerhard Pahl

Hat sich ein Buchfinken­pärchen gefunden, beginnt das Weibchen, Nistbaumaterial in einer Astgabel am Stamm oder gar frei auf einem Ast anzusammeln.

Mit den Füßen strampelnd und mit dem Bauch drückend formt sie eine Mulde daraus. Geschickt in einer Hecke oder einem Feldgehölz angelegt, wird das Nest außen mit Spinnweben verfestigt und mit Flechten und weißlichen Kokons getarnt - ein unscheinbarer Haufen pflanzlichen Materials für den, der nicht genau hinschaut. Dennoch ist das Nest gefährdet. Gerade wenn die Hecken, noch spät im Frühjahr einen Flankenschnitt bekommen, stehen viele Nestbauer in der Hecke plötzlich ohne eine schützende grüne Wand da. Viele Nester werden daher schon verlassen, bevor sie überhaupt fertiggestellt sind.

Wenn die Zeit der Paarungen gekommen ist, singt das Männchen weniger intensiv. Dafür lässt er seine Partnerin kaum einen Moment aus den Augen. Andere Männchen verjagt er wütender als sonst aus seinem Revier - nicht ganz ohne Grund, denn manchmal geht das Weibchen fremd. Gemütlich hat er's erst, wenn das tarnfarbige Weibchen auf den Eiern sitzt und brütet. Wenn die Jungen geschlüpft sind, gibt es wieder mehr zu tun. Das Männchen füttert mit, bis die Jungen ausgeflogen, groß und selbständig sind.


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