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Naturbeobachtungen

Fr, 17.07.2020 – 18:00 Uhr

kleine Fledermaus auf der Terrasse

Wir haben heute eine kleine Fledermaus (kleiner als mein Daumen) auf unserer Terrasse gefunden. Erst lief sie auf dem Boden, dann ist sie die Insektenschutztür hoch geklettert, jetzt hängt sie da.

Lachendorf, Eichhörnchweg

M. Mende

So, 05.07.2020

Holzbiene

Nachdem am 10. April und einige Zeit später jeweils eine Holzbiene so schnell durch den Garten flog, dass mir nicht einmal ein Belegfoto gelang, konnte ich sie jetzt sogar bei der Nahrungsaufnahme fotografieren.

Wathlingen im heimischen Garten.

Werner Könecke

Di, 14.07.2020

Eisvogel

Im Schilfgürtel eines Teiches landet ein Eisvogel und fliegt nach einer Minute lautlos weiter.

Bei Hetendorf

Jürgen Eggers

Fr, 26.06.2020 – 13:00 Uhr

Großer Schillerfalter

Großer Schillerfalter

Siedenholzban bei Unterlüß

Karin Seider

Sa, 27.06.2020 – 21:00 Uhr

Kuckuck

Ein Kuckuck flog von Baum zu Baum über die Heide.

Oldendorf, Angelbecks Teich

Jürgen Eggers

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Tipp des Monats Juli 2017

Die Rotbuche - Mit dem Schatten als Waffe

Kaum ein Laubbaum erträgt soviel Schatten wie die Rotbuche, deren bekannte Eckern dann zu Tausenden unter den oft mächtigen Kronen liegen. Weniger als ein Sechzigstel des vollen Tageslichts reicht ihr zum Gedeihen. Unter den Laubgehölzen kommt nur der Buchsbaum mit noch weniger Licht aus.

Rotbuchen
Rotbuchen
Foto:

Die dreikantigen Bucheckern, von denen jeweils zwei im stacheligen, vierlappigen und sehr harten Fruchtstand sitzen, wurden früher gerne als Schweinefutter gesammelt. Heute tun sich Wildschweine, Bilche, Tauben und andere Tiere an ihnen gütlich.

Ohne Eingriffe des Menschen wäre die Rotbuche die mit Abstand häufigste Baumart in Deutschland. Sie liebt ausgeglichenes Klima und milde Winter, denn ab minus 35 Grad Celsius stirbt sie ab. Außerdem braucht die Buche genügend Feuchtigkeit, also ein Klima, wie es uns der Golfstrom in Westeuropa beschert. Nur auf extrem nassen oder trockenen Standorten gibt die Buche der Konkurrenz eine Chance.

Im Mittelalter ist sie in den alten Hutewäldern, in die das Vieh zum Herbst eingetrieben wurden, mit der Eiche wegen der Früchte bestandsbildend gewesen. In diesen nur sehr locker bewaldeten Flächen entwickelte sie üppige Kronen. Neben der Schweinemast mit Eckern wurde das Buchenholz als Brennstoff genutzt. Es hat einen ausgesprochen guten Brennwert.

Die forstliche Kahlschlagbewirtschaftung hat der Buche besonders geschadet. Dabei werden die Altbäume innerhalb von rund zehn Jahren mit vier oder fünf Hieben abgeräumt. In Relation zum Höchstalter der Buchen von etwa 350 Jahren ist das ein Witz. Das Ergebnis sind nahezu gleich alte Plantagen.

Sterbende Urwaldriesen reißen im Naturwald oft große Lücken ins Kronendach - der Startschuss für die um Licht buhlenden Nachkommen. Dadurch kommt eine vielfältige Struktur vollkommen verschiedenartiger Bäume zustande. Diesen Dauerwald müssen wir uns von der Natur abgucken, statt viel Geld für Pflanzungen und Durchforstungen auszugeben. Der Kahlschlagbetrieb und alle an ihm orientierten Verfahren rechnet sich ökonomisch nicht und ist ökologisch jedes Mal eine Katastrophe.


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