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Naturbeobachtungen

Fr, 26.06.2020 – 13:00 Uhr

Großer Schillerfalter

Großer Schillerfalter

Siedenholzban bei Unterlüß

Karin Seider

Sa, 27.06.2020 – 21:00 Uhr

Kuckuck

Ein Kuckuck flog von Baum zu Baum über die Heide.

Oldendorf, Angelbecks Teich

Jürgen Eggers

Fr, 19.06.2020 – 19:00 Uhr

Teichrohrsänger und Mönchsgrasmücke

An einem Teich singen Teichrohrsänger und Mönchsgrasmücken.

Hetendorf

Jürgen Eggers

Sa, 30.05.2020

Kuckuck

Erfreut uns seit dem 1. Mai täglich rund um Lutterloh

Lutterloh

Ralf Struwe

Do, 28.05.2020

Kleines Wiesenvögelchen

Kleines Wiesenvögelchen und Blutbär am Sonnenberg in Müden gesichtet.

Müden/Örtze

K.B.

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Tipp des Monats April 2017

Der Buchfink - der Finkenschlag als Brautwebung

‚Bin ich nicht ein schöner Bräutigam?‘ - so schmettert der Buchfink sein Lied von jeder Heckenspitze hinaus in die Welt. Zweierlei Dinge will er damit sagen: Männliche Konkurrenten sind in seinem Revier ungern gesehen. Eine Artgenossin aber ist als künftige Partnerin willkommen.

Buchfink, männlich
Buchfink, männlich
Foto:

Hat sich ein Buchfinken­pärchen gefunden, beginnt das Weibchen, Nistbaumaterial in einer Astgabel am Stamm oder gar frei auf einem Ast anzusammeln.

Mit den Füßen strampelnd und mit dem Bauch drückend formt sie eine Mulde daraus. Geschickt in einer Hecke oder einem Feldgehölz angelegt, wird das Nest außen mit Spinnweben verfestigt und mit Flechten und weißlichen Kokons getarnt - ein unscheinbarer Haufen pflanzlichen Materials für den, der nicht genau hinschaut. Dennoch ist das Nest gefährdet. Gerade wenn die Hecken, noch spät im Frühjahr einen Flankenschnitt bekommen, stehen viele Nestbauer in der Hecke plötzlich ohne eine schützende grüne Wand da. Viele Nester werden daher schon verlassen, bevor sie überhaupt fertiggestellt sind.

Wenn die Zeit der Paarungen gekommen ist, singt das Männchen weniger intensiv. Dafür lässt er seine Partnerin kaum einen Moment aus den Augen. Andere Männchen verjagt er wütender als sonst aus seinem Revier - nicht ganz ohne Grund, denn manchmal geht das Weibchen fremd. Gemütlich hat er's erst, wenn das tarnfarbige Weibchen auf den Eiern sitzt und brütet. Wenn die Jungen geschlüpft sind, gibt es wieder mehr zu tun. Das Männchen füttert mit, bis die Jungen ausgeflogen, groß und selbständig sind.


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