Header NABU Celle

Naturbeobachtungen

Di, 28.06.2022 – 19:45 Uhr : heiter ∿ 20 °C

Mauersegler

Unsere 9 Brutkästen für Mauersegler sind alle belegt! Es wird gebrütet!! Wir sind stolz

Im eigenen Grundstück, Leipzig

Manuela Matthes

Fr, 17.06.2022 – 21:45 Uhr : wolkenlos ∿ 18 °C

Taubenschwänzchen

2 Taubenschwänzchen

in unserem Garten

Karin Seider

Di, 10.05.2022 – 18:30 Uhr : bewölkt ∿ 24 °C

Mauersegler

Ein Trupp Mauersegler jagd kreischend durch die Lüfte. Erstbeobachtung für dieses Jahr.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

Mo, 09.05.2022 – 18:30 Uhr : wolkenlos ∿ 20 °C

drei blaue Holzbienen

Drei blaue Holzbienen suchen an einer Ziegelfassade. Ab und zu verschwindet eine in einem etwa 14mm Bohrloch im Ziegel und kommt wieder heraus.

Ahnsbeck

Bernd Schülzke

Mi, 30.03.2022 – 18:05 Uhr : bedeckt ∿ 8 °C

Silberreiher

An einer Blänke auf einer Wiese an der Wietze steht ein Silberreiher. Als er nach einigen Minuten auffliegt gesellt sich ein Greifvogel dazu. Außerdem höre ich den Gesang einer Heidelerche.

Nordwestlich von Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

Alle Beobachtungen anzeigen …

Beobachtung eintragen …

< 1 5 18 31 42 43 44 45 46 51 66 81 93 >

Mo, 01. Oktober 2018

Wildsträucher für Ihren Garten

Weißdorn statt Mahonie

Wer in seinen Garten Tiere locken und beobachten möchte, sollte auf jeden Fall auf heimische Sträucher zurückgreifen. Sie sind für viele Tiere eine wichtige Nahrungsquelle.

Pfaffenhütchen
Pfaffenhütchen

Vielfach werden bevorzugt fremdländische Ziergehölze und Nadelbäume gepflanzt, die für die heimische Tierwelt nur von geringem ökologischem Nutzen sind. Zwar werden beispielsweise auch die Blüten der Zwergmispel (Cotoneaster) von Bienen umschwärmt und die Beeren der Mahonie von Amseln gefressen, aber das ist kein Vergleich zu dem überaus reichen Tierleben in einer Hecke aus heimischen Wildsträuchern.

Die Früchte des heimischen Weißdorns werden beispielsweise von 32 Vogelarten gefressen, die des nahverwandten nordamerikanischen Scharlachdorns jedoch nur von zwei Arten. Der heimische Wachholder ernährt sogar 43 Vogelarten, der häufig in Gärten gepflanzte Chinesische Wacholder dagegen nur eine einzige Art.

Ähnliches gilt für Insekten, deren Larven oftmals auf wenige oder gar nur eine einzige Nahrungspflanze spezialisiert sind. Während heimische Wildsträucher ein schier unerschöpfliches Nahrungsangebot für zahlreiche Insekten in allen Entwicklungsstadien bieten, wird man an exotischen Gehölzen in unseren Gärten kaum jemals Fraßspuren von Raupen finden.

Ein gutes Beispiel hierfür ist der beliebte, jedoch nichtheimische Sommerflieder oder Schmetterlingsstrauch - für erwachsene Falter zwar eine sehr begehrte Nektarquelle, als Raupenfutterpflanze aber völlig wertlos. Ohne Raupen wiederum fehlt die Nahrungsgrundlage für Meisen und andere Vögel. Da nützt dann auch der wohlmeinend aufgehängte Nistkasten nichts.

Dagegen nisten im schützenden Dickicht der Sträucher wie Holunder, Weißdorn oder Pfaffenhütchen gerne viele Vögel wie Heckenbraunelle und Nachtigall. Im Herbst sorgen die bunten Beeren für einen reich gedeckten Tisch: Von Vogelbeere und Schwarzem Holunder ernähren sich beispielsweise jeweils über 60 Vogelarten. Aber auch viele Säugetiere wie Mäuse und selbst Fleischfresser wie Fuchs und Marder naschen gerne an den leckeren Früchten.

Viele gute Gründe also, im Herbst ein paar einzelne Sträucher zu setzen oder eine ganze Hecke aus mehreren Arten anzulegen. Übrigens sind heimische Sträucher anspruchsloser und widerstandsfähiger, auch gegen witterungsbedingte Einflüsse und Schädlinge.

Zudem ist für jeden Gartenstandort etwas dabei: Weißdorn und Wildrosen mögen es gerne sonnig, Haselnuss und Pfaffenhütchen genügt ein halbschattiger Standort und die Heckenkirsche gibt sich mit einem schattigen Plätzchen zufrieden. Heimische Sträucher sind aber nicht nur nützlich, sondern sehen auch hübsch aus. Und sie bieten viele Möglichkeiten zur Naturbeobachtung.


NABU Kreisverband Celle • Schuhstraße 40NABU | NABU Niedersachsen | Naturbeobachtungen | Datenschutz | Impressum