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Aktuelle Naturbeobachtungen

So, 22.09.19 – 13:15 Uhr

Eisvogel 2 Exemplare

Mehrfachsichtung: ein Exemplar flussabwärts, dann zwei in Formation zurück, dann wieder eins flussab, im Beobachtungszeitraum von 20 Minuten.

Wienhausen, Seedamm

Martin Budde

Mo, 29.07.19 – 08:10 Uhr

Schleiereule

Heute Morgen (8:00)konnte ich eine Schleiereule im Garten beobachten.

Nienhagen

Niemsch detlef

Fr, 19.07.19 – 15:00 Uhr

Moschusbock Männchen, Aromia moschata

Ein prächtiges, großes Exemplar Aromia moschata direkt am Turm auf der Straßenseite am Geländer. Schade dass man den nur noch so selten sieht. Grüßle, Norbert

Beobachtungsturm im Michelwiesen Biotop Nienhagen

Norbert Petersen

Di, 11.06.19 – 15:00 Uhr

4 Distelfalter

4 Distelfalter haben wir im eigenen Garten auf Ackerwitwenblumen beobachtet.

Unterlüß

Karin und Gerhard Seider

So, 09.06.19 – 11:00 Uhr

Distelfalter

Derzeit findet ein auffälliger Einflug von Distelfaltern statt. Fast überall kann man einzelne oder kleine Gruppen von Distelfaltern beobachten.

Landkreis Celle

Werner Könecke

So, 26.05.19 – 17:30 Uhr

Krähe attackiert Graureiher

Ein vorbeifliegender Graureiher wird von einer Krähe attackiert.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

Do, 23.05.19 – 10:15 Uhr

Pirol

Pirol gesehen und vorher seit Tagen gehört.

Nienhagen/Nienhorst

Niemsch detlef

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Tipp des Monats November 2015

Der Feldhase - Fabeltier oder Hasenfuß?

Der Frühling lässt noch auf sich warten, die Witterung ist unwirtlich, da bringt die Häsin in ihrer Sasse, einer flachen Geländekuhle, am Feldrand die ersten Junghasen im Jahr zur Welt. Die jungen Hasen sind Nestflüchter im Gegensatz zu den Kaninchen. Sie sind von Geburt an behaart und können sehen. Einmal täglich kommt die Häsin zum Säugen, jeweils eine Stunde nach Sonnenuntergang.

Feldhase
Feldhase
Foto: naturgucker/Jens Grabow

Sie wärmt die Jungen nicht, die in der Erdmulde ganz ohne Nistmaterial ausharren. Nach nur vier Wochen sind sie selbständig und gehen ihre eigenen Wege.

Die ideale Landschaft für den Feldhasen ist ein Mosaik aus Ackerflächen, Wiesen, Brachen, Hecken und Rainen, denn hier könnte er aus einer reichhaltigen Palette eine vielfältige Speisekarte zusammenstellen. Die Monokulturen unserer heutigen Kultursteppe liefern dem Hasen zwar ein überreiches, aber sehr einseitiges Angebot. Ihm fehlt die Vielfalt unterschiedlichster Kräuter der nicht mehr vorhandenen bunten Ackerrandstreifen, die ihn auch mit lebensnotwendigen Abwehrstoffen versorgen würden.

Als Meister Lampe aus Märchen und Sagen bekannt, wurde der Hase früher in vielen Mondkulten als nachtaktive und fruchtbare Kreatur verehrt, später brachten ihn alte Volksbräuche mit dem Fruchtbarkeitssymbol Ei in Verbindung, und so beschert seit dem Mittelalter der Osterhase den Kindern ihre Ostereier.

Der Feldhase ist weniger ein Hasenfuß als dieser Name vermuten ließe. Meist bleibt er bei Gefahr ruhig, aber wachsam in seiner Erdmulde sitzen und vertraut auf die erdene Tarnfarbe seines Fells. Er duckt sich und legt die langen Löffel dicht an den Körper. Man wird ihn nur seine sprichwörtlichen Haken schlagen sehen, wenn die Gefahr unausweichlich wird. Dann kann man das Schlagen seiner Läufe auf festem Untergrund sogar als Laut vernehmen und staunend beobachten, wie er mit Tempo 70 seinen Feinden versucht zu entfliehen


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