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Naturbeobachtungen

So, 20.09.2020

Ringelnatter und Kreuzotter

Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen liegen eine Ringelnatter und eine Kreuzotter am Wegrand eines Heide- und Moorgebietes.

Bei Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

So, 25.10.2020 – 08:05 Uhr

Rotmilan

Ein Rotmilan zieht seit Tagen seine Kreise in Groß Hehlen.

Groß Hehlen

Rainer Brüsewitz

Mo, 07.09.2020

Kolkrabe

Die markanten Rufe zweier Kolkraben sind bei spätsommerlichem Wetter in einem Nadelforst zu hören.

Allerberg bei Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

So, 13.09.2020 – 16:50 Uhr

Rote Röhrenspinne

Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein läuft eine Rote Röhrenspinne am Rande einer Heidefläche. Belegfotos vorhanden.
Sehr viele Touristen sind im diesem Jahr in der Heide unterwegs. Die Parkplätze sind überfüllt. So was habe ich hier noch nie erlebt! Das Corona-Virus treibt die Menschen in die Natur.

Bei Hermannsburg

Jürgen Eggers

Di, 18.08.2020 – 19:30 Uhr

Kolkraben

Auf dem Gipfel des Wietzer Berges rufen zwei Kolkraben. Die Heideblüte ist im Jahr 2020 wunderschön.

Wietzer Berg bei Müden

Jürgen Eggers

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Tipp des Monats August 2016

Den Rittern der Lüfte eine Heimat im Garten geben - Dramatischer Rückgang der Fluginsekten

Ein Großteil der Tierarten, die sich auf unserem Planeten tummeln, gehört zu den Insekten, darunter auch viele Arten, die das Staunen der Menschen auf sich ziehen: Wilde Bienen, oft nur Millimeter groß, rot und blau schillernd, faszinierende Wesen, die selbst vielen naturbegeisterten Zeitgenossen noch unbekannt sind.

Nisthilfe für Wildbienen
Nisthilfe für Wildbienen
Foto:

Es dürfte hingegen bekannt sein, dass sich unter diesen Tieren, deren Arten nach Millionen zählen, nicht nur „Plagegeister“ wie die Mücken befinden, denn Flugkünstler wie Hummeln und andere erfreuen sich hoher Beliebtheit. Zudem kommt Insekten nicht nur im Naturkreislauf eine hohe Bedeutung zu, sie bestäuben auch unsere Kulturpflanzen, denn ohne Insekten gäbe es keine Kirschen und Äpfel. Nach neuesten Untersuchungen ist ein dramatischer Rückgang der Fluginsekten seit 1989, mancherorts um bis zu 80 % zu verzeichnen.

Man kann Insekten im eigenen Garten helfen. So lässt sich eine Nisthilfe für zahllose Wildbienen besonders leicht anfertigen - durch zusammengebundene hohle Stängel oder gebohrte Löcher in einem Stück Hartholz, angebracht an einer möglichst sonnigen Stelle. Auch Hummeln kann geholfen werden, für sie sind spezielle Nistkästen entwickelt worden. Gleiches gilt für die beeindruckenden, im Regelfall friedlichen Hornissen, die gerne große Kästen als „Heim“ beziehen und darin ein Nest bauen.

Bei den Nisthilfen sollte man es jedoch nicht belassen, wenn man Insekten im Garten wirklich helfen will. Ebenso wichtig ist ein attraktiver Lebensraum, der ausreichend Nahrung zur Verfügung stellt. Dazu gehören nicht nur die in der Natur vorkommenden Wildpflanzen, sondern auch die angebotenen Gartenpflanzen, die aber Nektar und Pollen bieten müssen. Das gleiche gilt für Sträucher, die im Herbst auch noch den Vögeln Nahrung spenden.

Wenn wir auch in Zukunft noch Äpfel und Kirschen essen wollen, müssen wir auf englischen Rasen verzichten!!!

Die abgebildete Insektennisthilfe kann für € 32,-- in der Geschäftsstelle des NABU Kreisverbandes, Schuhstraße 40, Celle, Tel. 05141-6668, erworben werden.


NABU Kreisverband Celle • Schuhstraße 40 • Telefon 0 51 41 / 66 68 NABU | NABU Niedersachsen | Naturbeobachtungen | Datenschutz | Impressum