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Naturbeobachtungen

Sa, 30.05.2020

Kuckuck

Erfreut uns seit dem 1. Mai täglich rund um Lutterloh

Lutterloh

Ralf Struwe

Do, 28.05.2020

Kleines Wiesenvögelchen

Kleines Wiesenvögelchen und Blutbär am Sonnenberg i Müden gesichtet.

Müden/ Örtze

K.B.

Do, 28.05.2020 – 16:30 Uhr

Wachtelschlag

Aus einem Kornfeld bei Neu-Lutterloh haben wir mehrmals den Wachtelschlag gehört.

Neu-Lutterloh (Zwischen Hermannsburg und Unterlüß)

Karin und Gerhard Seider

Di, 26.05.2020 – 20:45 Uhr

Heckenbraunelle

In einem alten Kirschbaum singt eine Heckenbraunelle.

Hermannsburg, Garten im östlichen Siedlungsbereich

Jürgen Eggers

Di, 26.05.2020

Erstsichtung Wacholderdrossel

Bei einem schönen Vormittag im Französischen Garten haben wir eine Wacholderdrossel beobachten können.

Celle, Französischer Garten

André Behrens

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Tipp des Monats März 2016

Der Zaunkönig - König des Unterholzes

Auch wenn ihn sein wissenschaftlicher Name als „Troglodyt“, also Höhlenbewohner, ausweist, ist der Zaunkönig dort eher selten anzutreffen. Ihm begegnet man in durchaus verschiedenen Lebensräumen. Er bevorzugt unterholzreiche Wälder und Feldgehölze aber auch Gärten und Parks, die ausreichend Deckung für ein ungestörtes Brutgeschäft bieten.

Zaunkönig
Zaunkönig
Foto:

Gerne besiedelt er auch feuchtere Standorte, weshalb man ihn regelmäßig entlang von Bachläufen und Grabenrändern findet.

Entscheidend für die Wahl seines Reviers ist der Faktor Sicherheit. Eine dichte Vegetation in Bodennähe bietet dem Zaunkönig wichtige Unterschlupfmöglichkeiten. Die lebensnotwendige Deckung findet er aber auch entlang von Natursteinmauern und selbst künstliche Nischen unterschiedlicher Art können seinen Ansprüchen genügen. Die kugelförmigen Nester des Zaunkönigs wurden schon in alten Briefkästen, leeren Blumentöpfen oder verlassenen Schwalbennestern entdeckt.

Der erste Eindruck vom Zaunkönig ist oft ein flüchtiger. Fast mäusegleich huscht er in unmittelbarer Bodennähe von einem Versteck zum nächsten. Seine kompakte Gestalt und seine runden Flügel sind perfekt an das Leben und die Fortbewegung im dichten Gestrüpp angepasst. Mit seinem feinen, leicht gekrümmten Schnabel stöbert er dort Insekten, Spinnen und Larven selbst in den kleinsten Fugen und Ritzen auf. Der Zaunkönig ernährt sich fast ausschließlich von tierischer Nahrung.

Aufmerksam werden die meisten Menschen auf den Zaunkönig oft erst durch seinen lautstarken Gesang. Hierzu verlässt das Männchen auch schon mal das schützende Dickicht, setzt sich auf exponierte Warten.

Wie bei Singvögeln üblich, gilt der markante Gesang des Zaunkönigs vor allem aber auch den „Zaunköniginnen“, die das Männchen auf diese Weise in sein Revier lockt. Schon im März beginnt er mit dem Nestbau. Für den Bau der charakteristischen Kugelnester mit dem seitlichen Einschlupfloch nutzt der Zaunkönig feuchte Blätter, Halme, Wurzeln, und kleine Äste. Er bietet dem Weibchen mehrere kugelige Nester zur freien Auswahl an. Wählt das Weibchen schließlich eines der angebotenen Nester aus, steht der Paarung nichts mehr im Wege. Bei der Brut sind die Rollen klar verteilt: Das Weibchen brütet die Eier aus und übernimmt maßgeblich auch die Fütterung der hungrigen Brut. Die Jungen schlüpfen nach 14 bis 18 Tagen und verbringen weitere 10 bis 15 Tage im Nest.


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