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Naturbeobachtungen

Mo, 09.08.2021 – 17:20 Uhr : heiter ∿ 20 °C

Störche

Auf der gemähten Feuchtwiese am Wehrsteg suchen drei Störche nach Nahrung und bereichern so das Ortsbild.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

Mi, 04.08.2021 – 17:45 Uhr

Mauersegler

Heute flog noch einmal ein Mauersegler über unser Haus. Ob es wohl ein Abschiedsgruß war?

Groß Hehlen

Rainer Brüsewitz

Sa, 10.07.2021 – 13:50 Uhr : heiter ∿ 23 °C

Störche

Nur wenige Meter neben der Landesstrasse stehen 4 Störche dicht beieinander auf einer Wiese.

Beckedorf

Jürgen Eggers

Do, 17.06.2021 – 06:30 Uhr : wolkenlos ∿ 16 °C

Pirol

Auf meiner morgendlichen Tour höre ich einen Pirol aus dem Auwald an der Örtze flöten.

Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

Mi, 09.06.2021 – 17:50 Uhr : wolkenlos ∿ 25 °C

schwarze Holzbiene

In unserem Garten haben wir eine Rankhilfe aus zwei alten Eichenbalken. Unter dem einen Eichenbalken lag eine ziemliche Menge an Holzspänen. Bei genauer Betrachtung fanden wir in einem Balken ein kreisrundes Loch. Als wir uns das genauer betrachteten kam ein ziemlich großes blauschwarzes Insekt geflogen und verschwand in dem Loch. Nach Recherche haben wir festgestellt das es sich um eine schwarze Holzbiene handelt. Seit dieser Zeit können wir sie täglich beobachten.

Lachendorf

Andrea Liebich

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Tipp des Monats Juni 2017

Der Kuckuck

Seinen Ruf kennt jeder, sein Aussehen nur wenige

In volkstümlichen Liedern ist es stets der Kuckuck, der mit seinem Ruf aus dem Wald den Frühling ankündigt. Doch obwohl schon die Kleinsten wissen, wie dieser Namen gebende Laut klingt, der vor allem im Frühjahr zu hören ist, ist sein Aussehen vielen unbekannt.

männlicher Kuckuck
männlicher Kuckuck
Foto:

Im Mai kehrt der ungewöhnliche Sänger aus seinem 5.000 Kilometer entfernten Winterquartier in Afrika zurück. Bei Frühlingsspaziergängen bietet sich jetzt eine gute Chance, herauszufinden, welche Gestalt zu den wohlbekannten Kuckuckslauten gehört.

Seinem Ruf folgend muss man nach einem taubengroßen Vogel mit grauen Gefieder und weißer Querbänderung an der Bauchseite Ausschau halten. Charakteristisch ist seine Haltung beim Sitzen: Die spitzen Flügel hängen nach unten. Im Flug dagegen ist er wegen seiner Gefiedermusterung und der spitzen Flügel leicht mit dem Falken oder dem Sperber zu verwechseln.

„Kuckuck“ schallt es vor allem im Frühjahr. Denn zur Paarungszeit lockt das Männchen mit diesen Balzlauten das Weibchen an. Das Weibchen antwortet mit einem schnell trillernden Ruf. War sein Werben erfolgreich, legt sie später 15 bis 20 Eier. Das Besondere beim Kuckuck: Jedes einzelne wird in verschiedenen fremden Nestern ausgebrütet. Als „Gasteltern“ dient immer die Singvogelart, von der das Weibchen selbst großgezogen worden ist. Häufig sind dies Arten, die den Schwindel seltener bemerken, wie zum Beispiel Bachstelzen, Teichrohrsänger, Rotkehlchen oder Hausrotschwanz.

Der Kuckuck bedient sich einer besonderen Fortpflanzungsstrategie, der so genannten „Ei- Mimikry“: Farbe und Zeichnung der verhältnismäßig kleinen Eier sind denen der Wirtsvögel angepasst. Da die Eier bereits im Legekanal des Weibchens vorgebrütet werden, schlüpft das Kuckuck-Küken häufig als erstes und beginnt sofort, die anderen Eier aus dem Nest zu werfen. Der Pflegetrieb der „Elterntiere“ ist jedoch so stark, dass sie ihr „Stiefkind“ weiterfüttern.

Die Fortpflanzungsstrategie des Kuckucks ist ungewöhnliches, aber erfolgreiches Phänomen. Sein Lebensraum, deckungsreiche Kulturlandschaften mit Hecken und Waldrändern, schwindet zunehmend. So geht nicht nur seine Nahrungsgrundlage, zum Beispiel die Schmetterlingsraupe, die auf Brennnesselwucherungen angewiesen ist zurück, sondern es sind auch immer weniger Gastvogelarten zu beobachten.

Noch ist der Kuckuck pünktlich im Frühjahr bei uns anzutreffen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, muss der zunehmenden Landschaftsverarmung, wie sie etwa durch intensiv bewirtschaftete Monokulturen entsteht, Einhalt geboten werden.


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