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Naturbeobachtungen

Mi, 18.11.2020

Eisvogel

Lautlos fliegt ein Eisvogel über den Weesener Bach.

Bei Hermannsburg

Jürgen Eggers

So, 20.09.2020

Ringelnatter und Kreuzotter

Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen liegen eine Ringelnatter und eine Kreuzotter am Wegrand eines Heide- und Moorgebietes.

Bei Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

So, 25.10.2020 – 08:05 Uhr

Rotmilan

Ein Rotmilan zieht seit Tagen seine Kreise in Groß Hehlen.

Groß Hehlen

Rainer Brüsewitz

Mo, 07.09.2020

Kolkrabe

Die markanten Rufe zweier Kolkraben sind bei spätsommerlichem Wetter in einem Nadelforst zu hören.

Allerberg bei Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

So, 13.09.2020 – 16:50 Uhr

Rote Röhrenspinne

Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein läuft eine Rote Röhrenspinne am Rande einer Heidefläche. Belegfotos vorhanden.
Sehr viele Touristen sind im diesem Jahr in der Heide unterwegs. Die Parkplätze sind überfüllt. So was habe ich hier noch nie erlebt! Das Corona-Virus treibt die Menschen in die Natur.

Bei Hermannsburg

Jürgen Eggers

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Tipp des Monats Februar 2016

Der Fischotter - eine bedrohte Tierart

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts sind die Bestände des Fischotters kontinuierlich zurückgegangen. Grund ist die Zerstörung seiner Lebensräume durch die Umgestaltung, die intensive Nutzung und Belastung der Landschaft, insbesondere der Gewässer. Dort wo der Fischotter noch häufiger anzutreffen ist, lauert der Tod durch den Straßenverkehr.

Fischotter
Fischotter
Foto:

Weil sein Pelz sehr begehrt war und er als Konkurrent galt, der den Menschen die Fische stahl, wurde er früher stark verfolgt. Heute ist der Fischotter eine streng geschützte Art.

Sein langgestreckter schlanker Körper mit flachem Kopf und abgerundeter Schnauze und den recht kurzen Beinen verrät, dass er zur Familie der Marder gehört. Seine nächsten Verwandten sind Iltis, Wiesel und Dachs. Der Fischotter ist mit einer Länge von bis zu 1,5 Meter und einem Gewicht von 15 Kilogramm einer der größten Vertreter der Familie der Marderartigen. Mit 50.000 Haaren pro Quadratzentimeter hat er den dichtesten Pelz aller Säugetiere. Dieser ist oberseitig glänzend dunkelbraun, in der Brust- und Halspartie weißlich-grau. Das Luftpolster im Haarkleid hält ihm das Wasser vom Leib, ein gesunder Fischotter wird nie „nass bis auf die Haut“.

Er ist sowohl an Land als auch im Wasser zu Hause. Mit seinem stromlinienförmigen, biegsamen Körper, den gut ausgebildeten Schwimmhäuten zwischen den Zehen ist der Fischotter bestens an den Lebensraum Wasser angepasst. Beim Tauchen werden die Ohren und Nasenlöcher verschlossen. Nase Augen und Ohren liegen auf einer Höhe, so muss er den Kopf nur wenig über Wasser halten, um sich orientieren zu können. Fischotter sind gute und schnelle Schwimmer und ausdauernde Taucher. An Land bewegt er sich hüpfend vorwärts, bergab oft mit schlängelnden Bewegungen.
Der Fischotter ernährt sich von allem, was im und am Wasser lebt, wie beispielsweise Fische, Frösche, Bisamratten, Regenwürmer, Krebse und Muscheln.

Der Lebensraum des Fischotters sind großräumig vernetzte Flächen und Gewässerstrecken mit reich strukturierten Ufern und sauberem Wasser. In Niedersachsen werden seit 1989 mit dem Niedersächsischen Fischotterprogramm geeignete Lebensräume gesichert und entwickelt und mit speziellen Artenschutzmaßnahmen unterstützt. Stabile Vorkommen gibt es lediglich noch in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Restbestände von nur wenigen Tieren kommen in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bayern vor. In den übrigen Bundesländern ist der Fischotter ausgestorben.

Wer sich für den Schutz des bedrohten Fischotters einsetzen möchte, wende sich an die Aktion Fischotterschutz e.V. Otterzentrum Hankensbüttel, Tel. 05832-98080, www.otterzentrum.de


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