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Naturbeobachtungen

Fr, 17.07.2020 – 18:00 Uhr

kleine Fledermaus auf der Terrasse

Wir haben heute eine kleine Fledermaus (kleiner als mein Daumen) auf unserer Terrasse gefunden. Erst lief sie auf dem Boden, dann ist sie die Insektenschutztür hoch geklettert, jetzt hängt sie da.

Lachendorf, Eichhörnchweg

M. Mende

So, 05.07.2020

Holzbiene

Nachdem am 10. April und einige Zeit später jeweils eine Holzbiene so schnell durch den Garten flog, dass mir nicht einmal ein Belegfoto gelang, konnte ich sie jetzt sogar bei der Nahrungsaufnahme fotografieren.

Wathlingen im heimischen Garten.

Werner Könecke

Di, 14.07.2020

Eisvogel

Im Schilfgürtel eines Teiches landet ein Eisvogel und fliegt nach einer Minute lautlos weiter.

Bei Hetendorf

Jürgen Eggers

Fr, 26.06.2020 – 13:00 Uhr

Großer Schillerfalter

Großer Schillerfalter

Siedenholzban bei Unterlüß

Karin Seider

Sa, 27.06.2020 – 21:00 Uhr

Kuckuck

Ein Kuckuck flog von Baum zu Baum über die Heide.

Oldendorf, Angelbecks Teich

Jürgen Eggers

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Tipp des Monats April 2015

Die Rückkehr der Weißstörche

NABU Wappenvogel bereitet sich auf Brutgeschäft vor. Je nachdem, ob sie aus ihren westlichen oder östlichen Winterquartieren kommen, erreichen die Weißstörche von Februar bis April ihre Brutplätze im Celler Land. Es wird mit 15 Weißstorchpaaren gerechnet, die nach ihrer Rückkehr erst ihre Horste instandsetzen und nach etwa zwei bis drei Wochen mit der Brut beginnen werden.

Weißstorch auf der Suche nach Wasser
Weißstorch auf der Suche nach Wasser
Foto:

Während der Brut sitzt ein Storch auf dem Gelege, während der Partner auf naheliegenden Feuchtwiesen nach Nahrung sucht. Wenn die Jungen geschlüpft sind, sieht man Weißstörche - den Wappenvogel des NABU - oft mit Beute zum Horst fliegen, um die nimmersatten Mäuler zu stopfen.

Die nach dem Schlüpfen nur 65 bis 80 Gramm leichten, winzigen Jungstörche verzehnfachen innerhalb der ersten 14 Lebenstage ihr Gewicht. Bis zu 1.200 Gramm Futter verschlingt so mancher Jungvogel pro Tag, das sind mehr als 60 Feldmäuse oder 2.500 Regenwürmer. Bei durchschnittlich zwei Jungen ergibt das eine ganze Menge Nahrungstiere, die die Altstörche neben ihrem eigenen Bedarf jeden Tag erbeuten müssen. Charakteristisch für die Jungstörche ist ihr noch schwarzer Schnabel und zu Beginn ein lockeres schmutzigweißes „Dunengefieder“, das allerdings ab der siebten Lebenswoche bereits in ein beinahe vollständiges Federkleid wechselt. Mit etwa drei Wochen können die Jungen stehen. Zum Absetzen ihrer Exkremente bewegen sie ihr Hinterteil zum Nestrand, beugen sich nach vorn und spritzen den Kot in einem kräftigen Strahl aus dem Horst, in gleicher Weise, wie es auch die Altstörche tun.

Die Nahrung für sich und seine Jungen findet der Storch nur dort vor, wo noch, trotz intensiver Landwirtschaft, genügend feuchte Wiesenflächen, Tümpel und kleine Weiher vorhanden sind. Gerade in der trockenen Sommerzeit halten sich an diesen feuchten Stellen die begehrten Insekten, Würmer und Frösche auf. Ab und zu sieht man auf frisch gemähten Wiesen Weißstörche direkt hinter einem Traktor schreiten und nach aufgeschreckten Mäusen schnappen. Doch wenn diese Flächen, wie so oft, zu früh gemäht werden, fehlen sie als Nahrungsreserven während der Jungenaufzucht.

Wer an einem Nachmittag einen Spaziergang macht, wird vielleicht auf einer flussnahen Wiese einen Storch sehen, der nach Würmern stochert oder auf eine Feldmaus lauert. Doch Vorsicht, man sollte immer gebührenden Abstand halten, damit der Storch nicht verjagt oder bei seiner für die Jungstörche lebenswichtigen Nahrungssuche gestört wird. Auch der Anblick der Jungstörche auf dem Horst eines Kirchendachs oder Schornsteins lohnt sich während der Fütterzeit oder bei den ersten Flugversuchen im Juli und August.

Im vergangenen Jahr wurden einige Weißstörche besendert, um ihre Zugwege verfolgen zu können. Wer sich über ihre jeweiligen Standorte informieren möchte, kann dies auf www.NABU.de tun.


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