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Naturbeobachtungen

Sa, 30.05.2020

Kuckuck

Erfreut uns seit dem 1. Mai täglich rund um Lutterloh

Lutterloh

Ralf Struwe

Do, 28.05.2020

Kleines Wiesenvögelchen

Kleines Wiesenvögelchen und Blutbär am Sonnenberg i Müden gesichtet.

Müden/ Örtze

K.B.

Do, 28.05.2020 – 16:30 Uhr

Wachtelschlag

Aus einem Kornfeld bei Neu-Lutterloh haben wir mehrmals den Wachtelschlag gehört.

Neu-Lutterloh (Zwischen Hermannsburg und Unterlüß)

Karin und Gerhard Seider

Di, 26.05.2020 – 20:45 Uhr

Heckenbraunelle

In einem alten Kirschbaum singt eine Heckenbraunelle.

Hermannsburg, Garten im östlichen Siedlungsbereich

Jürgen Eggers

Di, 26.05.2020

Erstsichtung Wacholderdrossel

Bei einem schönen Vormittag im Französischen Garten haben wir eine Wacholderdrossel beobachten können.

Celle, Französischer Garten

André Behrens

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Tipp des Monats Dezember 2014

Die Berberitze - Bei Mensch und Tier auf der Speisekarte

Im Winter, wenn der Boden gefroren ist, ist die Berberitze eine willkommene Ergänzung auf der Speisekarte vieler Vögel. Ihre länglichen roten Beeren reifen im Herbst und bleiben den Winter über am Strauch hängen. Sie werden wegen ihres hohen Vitamin C-Gehaltes jedoch auch von Menschen geschätzt. Die fleischigen Früchte mit dem säuerlichen Geschmack, daher auch der Name „Sauerdorn“, werden zu Konfitüre, Saft oder Marinade verarbeitet.

Die Berberitze
Die Berberitze
Foto:

Der sommergrüne Strauch mit dem lateinischen Namen Berberis vulgaris hat gelbe Blüten, die von Mai bis Juni in hängenden Trauben ihren Duft verströmen. Ihren Namen hat die Berberitze von dem arabischen Wort berberi für Muscheln, welches Bezug auf die Form der Blütenblätter nimmt. Der Artname vulgaris bedeutet, dass die Pflanze oft vorkommt. Das ist heute leider nicht mehr der Fall. Da sie Überträger des Getreiderostes ist, wurde sie in Deutschland fast überall ausgerottet.

Die Berberitze bevorzugt trockene, warme, kalkhaltige und stickstoffarme Böden auf freien Flächen, in lichten Wäldern und an Waldrändern. Der Strauch wird 2 Meter hoch und sehr dicht und bildet auf gutem Standort ein undurchdringliches Gestrüpp. Er bietet Plätze zum Nisten, Schutz- und Winterquartiere für Vögel, Igel, Echsen und Haselmäuse. Als Hecke gepflanzt, ist die Berberitze von hohem ökologischen Wert für die Vernetzung der Landschaft. Sie verbindet Biotope und sichert den genetischen Austausch unter den Tierarten.

Der Strauch hat lange Dornen und das Holz ist unter der Rinde gelb gefärbt. Die Pflanze wurde deshalb früher als Färbemittel für Wolle und Leder verwendet. Auch in der Homöopathie wird sie eingesetzt, obwohl Blätter und Rinde leicht giftig sind.


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