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Naturbeobachtungen

Sa, 30.05.2020

Kuckuck

Erfreut uns seit dem 1. Mai täglich rund um Lutterloh

Lutterloh

Ralf Struwe

Do, 28.05.2020

Kleines Wiesenvögelchen

Kleines Wiesenvögelchen und Blutbär am Sonnenberg i Müden gesichtet.

Müden/ Örtze

K.B.

Do, 28.05.2020 – 16:30 Uhr

Wachtelschlag

Aus einem Kornfeld bei Neu-Lutterloh haben wir mehrmals den Wachtelschlag gehört.

Neu-Lutterloh (Zwischen Hermannsburg und Unterlüß)

Karin und Gerhard Seider

Di, 26.05.2020 – 20:45 Uhr

Heckenbraunelle

In einem alten Kirschbaum singt eine Heckenbraunelle.

Hermannsburg, Garten im östlichen Siedlungsbereich

Jürgen Eggers

Di, 26.05.2020

Erstsichtung Wacholderdrossel

Bei einem schönen Vormittag im Französischen Garten haben wir eine Wacholderdrossel beobachten können.

Celle, Französischer Garten

André Behrens

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Tipp des Monats November 2014

Warum Enten auf dem Eis nicht festfrieren

Kaum friert es etwas kräftiger, fragen besorgte Naturfreunde beim NABU an, ob denn die Tiere nicht unter den winterlichen Temperaturen leiden. Nicht nur aufgeplusterte Meisen in den Baumwipfeln erregen Mitleid. Man fragt sich, warum denn die auf dem Eis watschelnden Enten keine kalten Füße bekommen oder womöglich über Nacht festfrieren.

Die Kolbenente
Die Kolbenente
Foto:

Die Vögel sind zwar „barfuß“, aber das macht ihnen wenig aus. Damit sie auch an den federlosen Körperteilen nicht auskühlen, haben einige Vogelarten ein raffiniertes Energiesparprogramm. In den Vogelbeinen befindet sich das sogenannte Wundernetz, das wie ein Wärmetauscher funktioniert.

Das „Wundernetz“ nutzt das physikalische Prinzip des Gegenstroms: Am einen Ende trifft das eiskalte Blut zuerst auf das schon abgekühlte Warmblut. Am anderen Ende ist das in den Körper zurückfließende Blut deutlich wärmer geworden. Hier trifft es auf das frische, sehr warme Blut aus dem Körper und kann auch hier auch noch das letzte bisschen Wärme abzapfen. Dazwischen strömt das unterschiedlich warme Blut gegeneinander und sorgt so für einen optimalen Wärmeaustausch.

Die Füße sind zwar gut durchblutet, aber mit relativ kaltem Blut und es geht kaum Wärme verloren. Darum schmilzt das Eis unter den Füßen der Enten auch nicht.

Die Vogelkörper sind aber auch ansonsten hervorragend gegen Kälte isoliert. Über den wärmenden Daunen tragen die Vögel wetterfeste Deckfedern, die sie immer gut einfetten. Dafür benutzen sie ein öliges Sekret, das in der Bürzeldrüse am Stoß produziert wird. Mit dem Schnabel verteilen sie dieses Fett über das ganze Gefieder.

Es mag uns Menschen zwar unangenehm erscheinen, in der Kälte sitzen zu müssen - unsere heimischen Tiere haben sich im Laufe von Jahrtausenden daran angepasst. So fliehen die Zugvögel auch nicht in wärmere Gebiete, weil sie die Kälte bei uns nicht überstehen, sondern weil sie hier keine Nahrung mehr finden. Als ausgeprägte Zugvögel bleiben manche Weißstörche dennoch hier, wenn sie durch den Winter gefüttert werden.


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