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Aktuelle Naturbeobachtungen

Di, 12.03.19 – 11:30 Uhr

1. Heidelerche 2019

In der Nähe des Radweges nach Oberohe war der Gesang einer Heidelerche zu hören.

Unterlüß/Neu-Lutterloh

Karin und Gerhard Seider

Mi, 27.02.19 – 11:00 Uhr

Amerikanische Kiefernwanze

Mindestens 19 Amerikanische Kiefernwanzen ( Leptoglossus occidentalis) lagen auf dem Dachboden eines Wohnhauses im Ortsteil Ovelgönne. Allerdings lebte davon nur noch eine Wanze.

Ovelgönne

Werner Könecke

Mo, 25.02.19 – 11:15 Uhr

Schwanzmeise und Weidenmeise

Schwanzmeise aus Nordeuropa Kopf weiß. Weidenmeise beim singen. Hochwertige Fotos konnte Ich von beiden Meisen machen

29229 Celle Vorwerk

Eckhard Meisel

Do, 28.02.19 – 09:30 Uhr

Kraniche ca.190 Vögel

ca.130 Kraniche auf den Feldern Nördlich von Wolthausen östlich der B3 Dann noch Westlich der B3 ca. 60 Vögel. Beide Schwärme um 9.30 Uhr. Ich konnte schöne Fotos machen da ich an der Bundesstraße stand.

29308 Winsen-Wolthausen

Eckhard Meisel

Do, 06.12.18 – 12:30 Uhr

ca. 80 Stieglitze

Stieglitze am Himmel Fotografiert über der Bienenweide Vorwerk

29229 Celle-Vorwerk

Eckhard Meisel

Sa, 15.09.18 – 14:50 Uhr

Goldene Acht (Colias hyale

Aufgrund mehrere Beobachtungen würde ich von einem bemerkenswerten Einflug der Goldenen Acht (Colias hyale) in diesem Spätsommer ausgehen. Erstmals sah ich sie am 1.9. am Steinhuder Meer, danach an den Kiesteichen in Groß Eicklingen und am 14.9. an der Aue bei Nienhorst.

Aue bei Nienhorst

Werner Könecke

So, 02.09.18 – 02:30 Uhr

Walwasserläufer und Bekassine

Moin... heute Morgen konnte ich mehrerer Bekassinen und Waldwasserläufer beobachten bzw. ablichten

Nienhagen

Niemsch Detlef

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Tipp des Monats August 2013

Wollige Brummer unterwegs, die Erdhummel

Wer einen Garten oder auch nur einen Balkon sein eigen nennt, kann sie gut beobachten, die Hummeln. Die sympathisch pelzigen Insekten, auf lateinisch bezeichnenderweise „Bombus“ genannt, brummen auf der Suche nach Nektar auch durch die Stadt.

Erdhummel auf Ackerwitwenblume
Erdhummel auf Ackerwitwenblume
Foto: Gerhard Seider

Hummeln gehören zu den Wildbienen. Sie leben sozial, bleiben aber hinter der Staatenbildung der Honigbienen weit zurück. Je nach Hummelart besteht ein Staat aus bis zu 500 Hummeln. Bienenstöcke bringen es auf 80.000 und mehr Bewohner. Entsprechend reicht den flauschigen Nektarsammlern ein altes Mäusenest in einer Höhle. Künstliche Nester, wie umgekehrt eingegrabene Blumentöpfe, werden nur angenommen, wenn sie mit Holzwolle oder Heu gefüllt sind.

Im Gegensatz zur hochentwickelten Kommunikation der Honigbienen durch Tänze beruht das Einsammeln von Nektar und Pollen bei den Hummeln ausschließlich auf Eigeninitiative. Eine frisch geschlüpfte Arbeiterin besucht verschiedene Blüten und lernt so das momentane Angebot kennen. Sie spezialisiert sich dann auf die zur Zeit profitabelste Blume. Die später geschlüpften Hummeln finden andere Blüten vor und spezialisieren sich entsprechend. Dieser Vorgang wiederholt sich während des ganzen Sommers und erlaubt einer Kolonie, eine große Vielfalt verschiedener Blütentypen zu nutzen, ohne auf die Vorteile der Arbeitsteilung zu verzichten. Der Hummelstaat passt sich an das jeweilige Nahrungsangebot an.

Die Honigbienen dagegen verfahren anders: Eine ergiebige Futterquelle wird konzentriert mit einem beträchtlichen Teil der Arbeiterinnen ausgebeutet. Dagegen ist in den typischen Lebensräumen der Hummeln, wie z.B. Moor, Heide oder blumenreiche Wiesen, das Angebot weit zerstreut auf viele einzelne, relativ unergiebige Blumen.

So gemütlich die plüschigen Brummer auch aussehen - Hummeln können stechen, allerdings muss man sie schon vorsätzlich ärgern, bis sie in Rage kommen.

Auch die Hummeln sind durch Pestizideinsätze, intensive Landwirtschaft und durch die Zerstörung der Lebensräume gefährdet. Wer mehr für Hummeln und andere Insekten tun möchte, verzichtet im Garten auf Gifte und verwandelt seine Rasenfläche in eine blumenreiche Wiese.


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