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Naturbeobachtungen

So, 20.09.2020

Ringelnatter und Kreuzotter

Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen liegen eine Ringelnatter und eine Kreuzotter am Wegrand eines Heide- und Moorgebietes.

Bei Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

So, 25.10.2020 – 08:05 Uhr

Rotmilan

Ein Rotmilan zieht seit Tagen seine Kreise in Groß Hehlen.

Groß Hehlen

Rainer Brüsewitz

Mo, 07.09.2020

Kolkrabe

Die markanten Rufe zweier Kolkraben sind bei spätsommerlichem Wetter in einem Nadelforst zu hören.

Allerberg bei Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

So, 13.09.2020 – 16:50 Uhr

Rote Röhrenspinne

Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein läuft eine Rote Röhrenspinne am Rande einer Heidefläche. Belegfotos vorhanden.
Sehr viele Touristen sind im diesem Jahr in der Heide unterwegs. Die Parkplätze sind überfüllt. So was habe ich hier noch nie erlebt! Das Corona-Virus treibt die Menschen in die Natur.

Bei Hermannsburg

Jürgen Eggers

Di, 18.08.2020 – 19:30 Uhr

Kolkraben

Auf dem Gipfel des Wietzer Berges rufen zwei Kolkraben. Die Heideblüte ist im Jahr 2020 wunderschön.

Wietzer Berg bei Müden

Jürgen Eggers

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Tipp des Monats September 2014

Streuobstwiesen sichern den Lebensraum des Grünspechts

NABU gibt Tipps zur Apfelbaumpflanzung. Der NABU ruft Gartenfreunde dazu auf, jetzt Hochstamm-Apfelbäume zu pflanzen. Damit wird langfristig der Lebensraum des Grünspechtes – Vogel des Jahres 2014 – gesichert. Denn der Specht mit der lachenden Stimme findet besonders geeignete Bedingungen unter anderem auf Streuobstwiesen. Die Fläche dieses Lebensraums ist jedoch in ganz Deutschland dramatisch zurückgegangen.

Der Grünspecht
Der Grünspecht
Foto:

Mindestens 1,80 Meter Höhe sollte der Stamm der jungen Bäume bis zum ersten Ast haben. Damit wird später die Mahd erheblich erleichtert. Außerdem bietet ein langer Stamm mehr Nahrung und macht es wahrscheinlicher, dass einige Jahrzehnte später Spechte ihre Höhlen im Baum bauen.

Die zu pflanzenden Obstbäume sollten bereits vier Jahre in der Baumschule verbracht haben. Die Krone sollte einen kräftigen Mitteltrieb sowie drei bis vier Seitenäste aufweisen – möglichst gleich stark und gleichmäßig um die Stammachse verteilt. Bester Pflanztermin ist im Winterhalbjahr nach dem Laubfall und vor dem Blattaustrieb, jedoch nicht bei Frost. Im Gelände sind zehn mal zehn Meter der ideale Pflanzabstand. Bei Zwetschgen und Kirschen, aber auch manchen Apfelsorten, genügen acht Meter.

Die Pflanzgrube sollte einen Durchmesser von etwa 70 Zentimetern und eine Tiefe von 40 Zentimetern haben. Vor dem Einpflanzen sollten eventuell beschädigte Wurzelteile sauber abgeschnitten werden. Danach die ausgehobene Erde leicht antreten, etwas wässern und darauf achten, dass die Veredelungsstelle des Baumes deutlich oberhalb der Erde bleibt.

Mit dem Pflanzen eines Baumes ist die Arbeit auf der künftigen Obstwiese allerdings noch nicht getan. Obstbäume müssen vor allem zu Beginn öfter gewässert und geschnitten werden. Das fängt schon bei der Pflanzung an. Hier sollten die einzelnen Triebe so eingekürzt werden, dass die oberen Knospen jeweils in gleicher Höhe stehen. „Saftwaage“ nennt man diesen Gleichstand, der später einen gleichmäßigen Austrieb gewährleistet.

Wichtig ist der Erziehungsschnitt in den ersten fünf bis zehn Jahren. Damit wird die Grundform für das viele Jahrzehnte währende Leben des Obstbaums vorgegeben. Angestrebt wird ein in alle Richtungen gleichmäßiges, keinesfalls in Bauminnere gerichtetes Wachstum. Das hält den Baum stabil.


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