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Naturbeobachtungen

Sa, 30.10.2021 : bewölkt ∿ 14 °C

Kornweihe

Eine Kornweihe fliegt über die Feldmark.

Nordwestlich von Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

Mo, 09.08.2021 – 17:20 Uhr : heiter ∿ 20 °C

Störche

Auf der gemähten Feuchtwiese am Wehrsteg suchen drei Störche nach Nahrung und bereichern so das Ortsbild.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

Mi, 04.08.2021 – 17:45 Uhr

Mauersegler

Heute flog noch einmal ein Mauersegler über unser Haus. Ob es wohl ein Abschiedsgruß war?

Groß Hehlen

Rainer Brüsewitz

Sa, 10.07.2021 – 13:50 Uhr : heiter ∿ 23 °C

Störche

Nur wenige Meter neben der Landesstrasse stehen 4 Störche dicht beieinander auf einer Wiese.

Beckedorf

Jürgen Eggers

Do, 17.06.2021 – 06:30 Uhr : wolkenlos ∿ 16 °C

Pirol

Auf meiner morgendlichen Tour höre ich einen Pirol aus dem Auwald an der Örtze flöten.

Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

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Tipp des Monats November 2015

Der Feldhase - Fabeltier oder Hasenfuß?

Der Frühling lässt noch auf sich warten, die Witterung ist unwirtlich, da bringt die Häsin in ihrer Sasse, einer flachen Geländekuhle, am Feldrand die ersten Junghasen im Jahr zur Welt. Die jungen Hasen sind Nestflüchter im Gegensatz zu den Kaninchen. Sie sind von Geburt an behaart und können sehen. Einmal täglich kommt die Häsin zum Säugen, jeweils eine Stunde nach Sonnenuntergang.

Feldhase
Feldhase
Foto:

Sie wärmt die Jungen nicht, die in der Erdmulde ganz ohne Nistmaterial ausharren. Nach nur vier Wochen sind sie selbständig und gehen ihre eigenen Wege.

Die ideale Landschaft für den Feldhasen ist ein Mosaik aus Ackerflächen, Wiesen, Brachen, Hecken und Rainen, denn hier könnte er aus einer reichhaltigen Palette eine vielfältige Speisekarte zusammenstellen. Die Monokulturen unserer heutigen Kultursteppe liefern dem Hasen zwar ein überreiches, aber sehr einseitiges Angebot. Ihm fehlt die Vielfalt unterschiedlichster Kräuter der nicht mehr vorhandenen bunten Ackerrandstreifen, die ihn auch mit lebensnotwendigen Abwehrstoffen versorgen würden.

Als Meister Lampe aus Märchen und Sagen bekannt, wurde der Hase früher in vielen Mondkulten als nachtaktive und fruchtbare Kreatur verehrt, später brachten ihn alte Volksbräuche mit dem Fruchtbarkeitssymbol Ei in Verbindung, und so beschert seit dem Mittelalter der Osterhase den Kindern ihre Ostereier.

Der Feldhase ist weniger ein Hasenfuß als dieser Name vermuten ließe. Meist bleibt er bei Gefahr ruhig, aber wachsam in seiner Erdmulde sitzen und vertraut auf die erdene Tarnfarbe seines Fells. Er duckt sich und legt die langen Löffel dicht an den Körper. Man wird ihn nur seine sprichwörtlichen Haken schlagen sehen, wenn die Gefahr unausweichlich wird. Dann kann man das Schlagen seiner Läufe auf festem Untergrund sogar als Laut vernehmen und staunend beobachten, wie er mit Tempo 70 seinen Feinden versucht zu entfliehen


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