Header NABU Celle

Naturbeobachtungen

Sa, 30.05.2020

Kuckuck

Erfreut uns seit dem 1. Mai täglich rund um Lutterloh

Lutterloh

Ralf Struwe

Do, 28.05.2020

Kleines Wiesenvögelchen

Kleines Wiesenvögelchen und Blutbär am Sonnenberg i Müden gesichtet.

Müden/ Örtze

K.B.

Do, 28.05.2020 – 16:30 Uhr

Wachtelschlag

Aus einem Kornfeld bei Neu-Lutterloh haben wir mehrmals den Wachtelschlag gehört.

Neu-Lutterloh (Zwischen Hermannsburg und Unterlüß)

Karin und Gerhard Seider

Di, 26.05.2020 – 20:45 Uhr

Heckenbraunelle

In einem alten Kirschbaum singt eine Heckenbraunelle.

Hermannsburg, Garten im östlichen Siedlungsbereich

Jürgen Eggers

Di, 26.05.2020

Erstsichtung Wacholderdrossel

Bei einem schönen Vormittag im Französischen Garten haben wir eine Wacholderdrossel beobachten können.

Celle, Französischer Garten

André Behrens

Alle Beobachtungen anzeigen …

Beobachtung eintragen …

Tipp des Monats Juni 2014

NABU appelliert an Gartenbesitzer: Mit Heckenschnitt noch warten

Der Naturschutzbund NABU bittet alle Gartenbesitzer, sich mit dem Hecken- und Strauchschnitt noch zu gedulden. Derzeit brüten viele Singvögel im Schutz des dichten Blattwerks. Sie können durch Schnittmaßnahmen so sehr gestört werden, dass sie ihre Brut aufgeben. Frühestens nach dem „Johannistag“ am 24. Juni sollte geschnitten werden.

Heckenlandschaft
Heckenlandschaft
Foto:

Vögel wie Amsel, Singdrossel oder Buch- und Grünfinken haben mit einer zweiten Brut begonnen. Wer jetzt seine Sträucher schneidet, riskiert den Nachwuchs der fröhlichen Sängerschar, auch finden Beutegreifer die Gelege viel einfacher, wenn schützende Zweige weggeschnitten werden.

Wer erst im Juli oder später schneidet, erspart sich einen nochmaligen Schnitt, denn die Pflanzen befinden sich derzeit im zweiten Wachstumsschub des Jahres. Auf jeden Fall gehört für naturfreundliche Gärtner vor dem Schnitt eine intensive Suche nach belegten Nestern in den Sträuchern dazu, denn auch im Juli findet man noch frische Dritt- oder Ersatzgelege.

In den Nistkästen können alte Nester noch verbleiben und müssen nicht entfernt werden. In der Regel wird von den höhlenbrütenden Meisen, Staren und Kleibern das zweite Nest einfach auf das erste gebaut. In der Natur macht auch keiner die Höhlen sauber. Das ist ein ‘besonderer Service‘ des Menschen für die Vögel.

Die beste Zeit für die Nistkasten-Reinigung ist jedoch der Herbst. Dann brütet garantiert keiner mehr darin. Dabei braucht nur das Nest entnommen zu werden. Ein Ausschrubben mit Wasser oder gar Putzmitteln ist unnötig.

Aus dem Nest gefallene Jungvögel sollten übrigens auf keinen Fall mit nach Hause genommen werden. Die verlassen wirkenden Nestlinge werden von den Eltern auch am Boden weiter gefüttert. Wer als Mensch versucht, Vogel-Eltern zu ersetzen, wird meistens scheitern. Schließlich fliegt ein Meisenpaar täglich über 600 Mal zum Füttern ein.


NABU Kreisverband Celle • Schuhstraße 40 • Telefon 0 51 41 / 66 68 NABU | NABU Niedersachsen | Naturbeobachtungen | Datenschutz | Impressum