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Naturbeobachtungen

Mo, 15.02.2021 : Schneegriesel ∿ -2 °C

Rehe im Schnee

Im Hasselbusch streifen 3 Rehe durch den verschneiten Nadelwald. Nach heftigen und langandauernden Schneefällen und starken Winden in den letzen Tagen bedeckt eine knapp 20 cm dicke Schneedecke die Landschaft. Am Nachmittag geht der Schneefall in Regen über.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

Sa, 30.01.2021 – 14:15 Uhr : wolkenlos ∿ 1 °C

Dompfaff

Einige Dompfaffe in einem Holunderbusch einer eingezäunten Aufforstung mit Mischwald. Seit gestern fielen 16 cm Neuschnee, soviel wie seit 10 Jahren nicht mehr.

Sonnenberg bei Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

So, 17.01.2021 : bedeckt ∿ -1 °C

Silberreiher

Zwei Silberreiher an der Örtze. Winterliches Wetter mit leichtem Frost.

Bei Hassel

Jürgen Eggers

Mo, 11.01.2021 : bedeckt ∿ -2 °C

Silberreiher

Bei winterlich feuchter Witterung jagd ein Silberreiher an einem Wiesengraben.

Küchenmoor östlich Hermannsburg

Jürgen Eggers

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Tipp des Monats August 2014

Grüne Wände beherbergen Leben

Die Begrünung von Fassaden kommt Mensch und Tier zugute

Grüne Fassaden sind nicht nur schön und ökologisch wertvoll, sondern entlasten langfristig auch den Geldbeutel. Denn die maximalen Temperaturschwankungen sind bei begrünten Mauern nur halb so groß. Von Pflanzen geschützte Hauswände erwärmen sich im Sommer höchstens auf 30 Grad Celsius. Ungeschützte Wände erreichen hingegen bis zu 60 Grad. Im Winter können kahle Außenwände bis auf minus 10 Grad abkühlen, laubgeschützte bleiben fünf Grad wärmer. Grund dafür ist ihre Eigenschaft der Wärmedämmung und Wärmespeicherung.

Fassadenbegrünung
Fassadenbegrünung
Foto:

Hauseigentümer haben oft Bedenken, dass einwurzelnde Kletterpflanzen die Wände beschädigen. Einheimische Kletterkünstler schaden Putz und Mauerwerk nicht. Denn sie wachsen nicht in Mauern ein, sondern halten sich mit Saugnäpfen, Klimmhaaren, Haftscheiben oder -wurzeln an der Fassade fest. Dabei nutzen sie kleinste Unebenheiten. Angst vor Schimmel ist unbegründet. Im Gegenteil, der Mauerfuß wird durch den fortwährenden Wasserentzug durch die Wurzeln trocken gehalten. Auch bei neuen, noch nicht ausgetrockneten Gebäuden kann man schon begrünen. Denn breitflächige Pflanzerfolge zeigen sich erst nach drei bis vier Jahren, da Kletterer langsam wachsen.

Weil Vögel an den grünen Fassaden Nistplätze und zahlreiche Insekten als Nahrung finden, kommen sie in die Städte zurück. Einige Arten blühender Kletterpflanzen – etwa Waldrebe oder Wilder Wein – dienen Bienen als Nektarquelle. Schmetterlingsraupen ernähren sich von Hopfen, Obstbaumblättern, Reben oder Efeu. Spinnen und Insekten wie Ameisen oder Tausendfüßler kommen hinzu. Ungeziefergeschwader sind aber nicht zu befürchten. Spinnen leben von Mücken und Fliegen, Vögel wiederum von Spinnen und Insekten, die sie zur Fütterung ihrer Jungen verwenden. Mäuse und Ratten mögen keine Grünpflanzen. Sie werden durch herumliegenden Müll und ungeschützte Nahrungsmittel angelockt. Letzter möglicher Einwand: Fensterbeschattung. Da hilft eine Schere.


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