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Naturbeobachtungen

Mo, 09.08.2021 – 17:20 Uhr : heiter ∿ 20 °C

Störche

Auf der gemähten Feuchtwiese am Wehrsteg suchen drei Störche nach Nahrung und bereichern so das Ortsbild.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

Mi, 04.08.2021 – 17:45 Uhr

Mauersegler

Heute flog noch einmal ein Mauersegler über unser Haus. Ob es wohl ein Abschiedsgruß war?

Groß Hehlen

Rainer Brüsewitz

Sa, 10.07.2021 – 13:50 Uhr : heiter ∿ 23 °C

Störche

Nur wenige Meter neben der Landesstrasse stehen 4 Störche dicht beieinander auf einer Wiese.

Beckedorf

Jürgen Eggers

Do, 17.06.2021 – 06:30 Uhr : wolkenlos ∿ 16 °C

Pirol

Auf meiner morgendlichen Tour höre ich einen Pirol aus dem Auwald an der Örtze flöten.

Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

Mi, 09.06.2021 – 17:50 Uhr : wolkenlos ∿ 25 °C

schwarze Holzbiene

In unserem Garten haben wir eine Rankhilfe aus zwei alten Eichenbalken. Unter dem einen Eichenbalken lag eine ziemliche Menge an Holzspänen. Bei genauer Betrachtung fanden wir in einem Balken ein kreisrundes Loch. Als wir uns das genauer betrachteten kam ein ziemlich großes blauschwarzes Insekt geflogen und verschwand in dem Loch. Nach Recherche haben wir festgestellt das es sich um eine schwarze Holzbiene handelt. Seit dieser Zeit können wir sie täglich beobachten.

Lachendorf

Andrea Liebich

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Tipp des Monats Dezember 2014

Die Berberitze - Bei Mensch und Tier auf der Speisekarte

Im Winter, wenn der Boden gefroren ist, ist die Berberitze eine willkommene Ergänzung auf der Speisekarte vieler Vögel. Ihre länglichen roten Beeren reifen im Herbst und bleiben den Winter über am Strauch hängen. Sie werden wegen ihres hohen Vitamin C-Gehaltes jedoch auch von Menschen geschätzt. Die fleischigen Früchte mit dem säuerlichen Geschmack, daher auch der Name „Sauerdorn“, werden zu Konfitüre, Saft oder Marinade verarbeitet.

Die Berberitze
Die Berberitze
Foto:

Der sommergrüne Strauch mit dem lateinischen Namen Berberis vulgaris hat gelbe Blüten, die von Mai bis Juni in hängenden Trauben ihren Duft verströmen. Ihren Namen hat die Berberitze von dem arabischen Wort berberi für Muscheln, welches Bezug auf die Form der Blütenblätter nimmt. Der Artname vulgaris bedeutet, dass die Pflanze oft vorkommt. Das ist heute leider nicht mehr der Fall. Da sie Überträger des Getreiderostes ist, wurde sie in Deutschland fast überall ausgerottet.

Die Berberitze bevorzugt trockene, warme, kalkhaltige und stickstoffarme Böden auf freien Flächen, in lichten Wäldern und an Waldrändern. Der Strauch wird 2 Meter hoch und sehr dicht und bildet auf gutem Standort ein undurchdringliches Gestrüpp. Er bietet Plätze zum Nisten, Schutz- und Winterquartiere für Vögel, Igel, Echsen und Haselmäuse. Als Hecke gepflanzt, ist die Berberitze von hohem ökologischen Wert für die Vernetzung der Landschaft. Sie verbindet Biotope und sichert den genetischen Austausch unter den Tierarten.

Der Strauch hat lange Dornen und das Holz ist unter der Rinde gelb gefärbt. Die Pflanze wurde deshalb früher als Färbemittel für Wolle und Leder verwendet. Auch in der Homöopathie wird sie eingesetzt, obwohl Blätter und Rinde leicht giftig sind.


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