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Naturbeobachtungen

Fr, 17.07.2020 – 18:00 Uhr

kleine Fledermaus auf der Terrasse

Wir haben heute eine kleine Fledermaus (kleiner als mein Daumen) auf unserer Terrasse gefunden. Erst lief sie auf dem Boden, dann ist sie die Insektenschutztür hoch geklettert, jetzt hängt sie da.

Lachendorf, Eichhörnchweg

M. Mende

So, 05.07.2020

Holzbiene

Nachdem am 10. April und einige Zeit später jeweils eine Holzbiene so schnell durch den Garten flog, dass mir nicht einmal ein Belegfoto gelang, konnte ich sie jetzt sogar bei der Nahrungsaufnahme fotografieren.

Wathlingen im heimischen Garten.

Werner Könecke

Di, 14.07.2020

Eisvogel

Im Schilfgürtel eines Teiches landet ein Eisvogel und fliegt nach einer Minute lautlos weiter.

Bei Hetendorf

Jürgen Eggers

Fr, 26.06.2020 – 13:00 Uhr

Großer Schillerfalter

Großer Schillerfalter

Siedenholzban bei Unterlüß

Karin Seider

Sa, 27.06.2020 – 21:00 Uhr

Kuckuck

Ein Kuckuck flog von Baum zu Baum über die Heide.

Oldendorf, Angelbecks Teich

Jürgen Eggers

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Tipp des Monats Juli 2013

Gespinste der Gespinstmotte hüllen Bäume und Sträucher ein – NABU gibt Entwarnung

Besorgte Spaziergänger melden dem Naturschutzbund NABU kahle und eingesponnene Bäume und Sträucher. Verschiedene Bäume, wie Zwetschgen-, Apfel- und Birnbäume, und Sträucher, wie Schlehen, Traubenkirschen und Pfaffenhütchen, sind betroffen. Ursache sind Gespinstmotten, deren Raupen die Blätter fressen und die sich gruppenweise zum Schutz einspinnen.

Gespinst der Gespinstmotte
Gespinst der Gespinstmotte
Foto:

Im vergangenen Sommer haben kleine, unscheinbar weiße Gespinstmotten ihre Eier – je nach Art – auf verschiedenen Wirtspflanzen abgelegt. Daraus entstanden „Miniraupen“, die sich nach kurzem Fraß für den Winter verpuppt hatten und die nun als „richtige“ Raupen einen enormen Appetit an den Tag legen.

Bei Massenvermehrungen von Gespinstmotten, die oft klimabedingt sind, können die entsprechenden Bäume oder Sträucher komplett eingesponnen und völlig kahl gefressen werden.

Den Pflanzen macht der Kahlfraß recht wenig. Sie haben sich auf Massenvermehrungen von Schädigern, wie sie in der Natur immer wieder vorkommen, im Laufe der Evolution gut eingerichtet. Ende Juni treiben die Bäume und Büsche noch einmal den sogenannten „Johannistrieb“ aus. Damit wird die notwendige Blattmasse wieder hergestellt und die Pflanzen können Knospen für das nächste Jahr anlegen.

Die Naturschützer können dem Massenbefall auch etwas Positives abgewinnen: Gerade Singvögel verzehren die Raupen gerne, auch wenn sie nicht gegen die Mengen ankommen. Aber die eiweißreichen Raupen sind die beste „Babynahrung“ für die Jungvögel.


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