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Naturbeobachtungen

Sa, 30.10.2021 : bewölkt ∿ 14 °C

Kornweihe

Eine Kornweihe fliegt über die Feldmark.

Nordwestlich von Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

Mo, 09.08.2021 – 17:20 Uhr : heiter ∿ 20 °C

Störche

Auf der gemähten Feuchtwiese am Wehrsteg suchen drei Störche nach Nahrung und bereichern so das Ortsbild.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

Mi, 04.08.2021 – 17:45 Uhr

Mauersegler

Heute flog noch einmal ein Mauersegler über unser Haus. Ob es wohl ein Abschiedsgruß war?

Groß Hehlen

Rainer Brüsewitz

Sa, 10.07.2021 – 13:50 Uhr : heiter ∿ 23 °C

Störche

Nur wenige Meter neben der Landesstrasse stehen 4 Störche dicht beieinander auf einer Wiese.

Beckedorf

Jürgen Eggers

Do, 17.06.2021 – 06:30 Uhr : wolkenlos ∿ 16 °C

Pirol

Auf meiner morgendlichen Tour höre ich einen Pirol aus dem Auwald an der Örtze flöten.

Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

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Tipp des Monats Januar 2014

Der Grünspecht „Vogel des Jahres 2014“

Ein echter Europäer, der gut lachen hat. Der NABU hat den farbenprächtigen Grünspecht zum Vogel des Jahres 2014 gekürt, einen Erdspecht mit dem wissenschaftlichen Namen "Picus viridis". Im Gegensatz zur vom Aussterben bedrohten Bekassine, dem Vogel des Jahres 2013, ist der Grünspecht nicht akut bedroht. Er steht für den Lebensraumtyp halboffener Waldlandschaften. Konkret sind dies Streuobstwiesen, Waldränder und Auwälder, aber auch Gärten und Parks oder städtische Brachflächen. Gemeinsam ist diesen Biotopen das Vorkommen von dicken alten Bäumen, in denen der Grünspecht seine Höhlen anlegen kann, in Verbindung mit extensiv bewirtschafteten Grünlandflächen, auf denen er seine Lieblingsnahrung findet, nämlich Ameisen.

Der Grünspecht
Der Grünspecht
Foto:

Mit seinem Schnabel und der bis zu zehn Zentimeter langen klebrigen Zunge kann er seine Leibspeise aus dem Boden oder aus den Bäumen herausholen. Zentrale Merkmale des Grünspechts sind sein freudiger Gesang und sein dynamischer, meist mehrsilbiger Ruf, der einem gellenden Lachen gleicht: „kjückkjückkjück“. Dieser ist zu jeder Jahreszeit zu hören. Trotz seines auffälligen Lachens und farbenfrohen Gefieders ist der Grünspecht nicht leicht zu entdecken. Die rote Kappe und die schwarze Augenmaske bescherten ihm den liebevollen Spitznamen "Zorro".

Doch seine Lebensräume sind gefährdet. In der freien Landschaft verschwindet immer mehr Grünland unter dem Pflug, um Platz zu schaffen für vermehrten Ackerbau, insbesondere für Maisfelder. Hier gibt es keine Ameisen mehr. Alte Höhlenbäume werden in Wäldern meist vorzeitig geerntet, in städtischen Parks fallen sie oft übertriebenen Vorsichtsmaßnahmen gegen Astbruch zum Opfer.
Kurz- und mittelfristig sind die Grünspechtbestände stark von der Härte der Winter abhängig. Bei viel Schnee und langen Frostperioden sterben viele Grünspechte, weil sie nicht mehr an die Ameisen herankommen. Jahre mit milderen Wintern kann der Grünspecht nutzen, um seine Populationen wieder aufzubauen. In den letzten 20 Jahren hatten wir sehr viele milde Winter, weshalb der Grünspechtbestand zunehmen konnte. Dass sich dieser Trend auch schnell wieder umkehren kann, zeigen die neuerlichen Bestandsabnahmen nach den vergangenen drei Wintern, die wieder härter waren.

Für den langfristigen Bestandstrend ist jedoch entscheidend, ob Grünspechte, die den Winter überstehen, ausreichend geeignete Lebensräume vorfinden. Leider beobachten wir derzeit das zunehmende Verschwinden von Streuobstwiesen und einen starken Rückgang von extensiv genutztem Grünland durch Düngung oder Umbruch in Ackerflächen. Wir müssen also dafür sorgen, dass der Grünspecht weiterhin ausreichend Lebensraum hat, um in Phasen mit wärmeren Wintern Bestandseinbrüche aus kalten Wintern ausgleichen zu können.

...noch mehr: www.vogel-des-jahres.de


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