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Naturbeobachtungen

Do, 17.06.2021 – 06:30 Uhr : wolkenlos ∿ 16 °C

Pirol

Auf meiner morgendlichen Tour höre ich einen Pirol aus dem Auwald an der Örtze flöten.

Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

Mi, 09.06.2021 – 17:50 Uhr : wolkenlos ∿ 25 °C

schwarze Holzbiene

In unserem Garten haben wir eine Rankhilfe aus zwei alten Eichenbalken. Unter dem einen Eichenbalken lag eine ziemliche Menge an Holzspänen. Bei genauer Betrachtung fanden wir in einem Balken ein kreisrundes Loch. Als wir uns das genauer betrachteten kam ein ziemlich großes blauschwarzes Insekt geflogen und verschwand in dem Loch. Nach Recherche haben wir festgestellt das es sich um eine schwarze Holzbiene handelt. Seit dieser Zeit können wir sie täglich beobachten.

Lachendorf

Andrea Liebich

So, 30.05.2021 – 16:00 Uhr : heiter ∿ 21 °C

Pirol

Aus einem kleinen Eichenwald höre ich den flötenden Gesang eines Pirol.

Winterhoff

Jürgen Eggers

Di, 25.05.2021 – 21:20 Uhr : bedeckt ∿ 10 °C

Seltene Vögel geben sich auf dieser ca. 1ha großen Fläche die Klinke in die Hand

Ein Paar Schwarzkehlchen habe ich hier heute Abend beobachtet. In den letzten Monaten habe
ich hier Rebhühner, Fasane, Neuntöter, Braunkehlchen, Steinschmätzer, Feldlerche, Schafstelze
und Wachtel (gehört) beobachtet.

Nähe Jeverser Brücke

Heinrich Lammers

Di, 25.05.2021 – 14:30 Uhr : heiter ∿ 16 °C

Störche

Zwei Störche kreisen in großer Höhe über der NABU-Trockenwiese auf dem Sonnenberg.

Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

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Tipp des Monats November 2012

Auch unsere Schmetterlinge wollen über den Winter kommen

Für viele Tiere ist der Herbst die Jahreszeit, in der sie sich ein geeignetes Quartier für ihre Winterruhe suchen. Was wenige wissen: Auch einige heimische Schmetterlingsarten, wie das Tagpfauenauge und der Kleine Fuchs gehören zu den Tieren, die hierzulande überwintern. Baumhöhlen sind ideale Winterbehausungen, da sie jedoch selten geworden sind, suchen die Falter auch Unterschlupf in Gebäuden.

Tagpfauenauge am Dost
Tagpfauenauge am Dost
Foto:

In Kellern, Garagen und Scheunen lassen sich die Tiere dann an Balken oder Wänden sitzend beobachten. Seltener hat man das Glück, überwinternde Zitronenfalter zu sehen. Diese Art kann auch frostige Temperaturen ungeschützt an einem Zweig sitzend im Freien überstehen.

Die Flügel nach oben geklappt, die Körperfunktion heruntergefahren – in dieser Ruhestellung verharren die Schmetterlinge bis die ersten warmen Frühlingstage sie wecken. Jeder, der ein Tagpfauenauge oder einen Kleinen Fuchs in dieser Position findet, sollte ihn unbedingt in Ruhe lassen und darauf achten, dass während der Ruheperiode die Temperatur in seiner Umgebung nicht über 5 Grad steigt, denn sonst flattert der Falter umher und verhungert, weil er keine Nahrung finden kann. Falls der Falter sich an einem Ort niederlässt, an dem es wärmer werden könnte, ist die beste Lösung, ihn mittels einer Schachtel an einen wettergeschützten und kühlen Ort (z.B. Garage, Speicher) zu bringen, an dem er ungestört weiterschlafen kann.

Dort darf es ruhig mal richtig kalt werden, denn Schmetterlinge überleben auch Temperaturen unter 0 Grad. Sie setzen dazu vor Wintereinbruch den Gefrierpunkt ihrer Körperflüssigkeit mit Hilfe einiger chemisch-physikalischer Tricks herab. Eventuell lagern sie zusätzlich - wie andere Insekten auch - Glycerin in ihren Zellen ab. Hier entfaltet die als Frostschutzmittel bekannte Substanz dann die gleiche Wirkung wie im Kühlwasser der Autos. An den ersten warmen Frühlingstagen darf man jedoch nicht vergessen, den dann aus ihrer Winterruhe erwachenden Faltern eine Möglichkeit des Ausfluges zu bieten.

Die meisten heimischen Schmetterlingsarten überwintern jedoch als Raupe oder Puppe. Ein Willkommensgruß für Schmetterlinge, die im Frühjahr wieder auf Nahrungssuche gehen, sind besonders einheimische Wildkräuter und Gehölze. Eiche, Faulbaum, Obstbäume, Schlehen, Weißdorn und Weiden gehören zu ihren bevorzugten Nahrungspflanzen.


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