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Aktuelle Naturbeobachtungen

Mo, 29.07.19 – 08:10 Uhr

Schleiereule

Heute Morgen (8:00)konnte ich eine Schleiereule im Garten beobachten.

Nienhagen

Niemsch detlef

Fr, 19.07.19 – 15:00 Uhr

Moschusbock Männchen, Aromia moschata

Ein prächtiges, großes Exemplar Aromia moschata direkt am Turm auf der Straßenseite am Geländer. Schade dass man den nur noch so selten sieht. Grüßle, Norbert

Beobachtungsturm im Michelwiesen Biotop Nienhagen

Norbert Petersen

Di, 11.06.19 – 15:00 Uhr

4 Distelfalter

4 Distelfalter haben wir im eigenen Garten auf Ackerwitwenblumen beobachtet.

Unterlüß

Karin und Gerhard Seider

So, 09.06.19 – 11:00 Uhr

Distelfalter

Derzeit findet ein auffälliger Einflug von Distelfaltern statt. Fast überall kann man einzelne oder kleine Gruppen von Distelfaltern beobachten.

Landkreis Celle

Werner Könecke

So, 26.05.19 – 17:30 Uhr

Krähe attackiert Graureiher

Ein vorbeifliegender Graureiher wird von einer Krähe attackiert.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

Do, 23.05.19 – 10:15 Uhr

Pirol

Pirol gesehen und vorher seit Tagen gehört.

Nienhagen/Nienhorst

Niemsch detlef

Sa, 11.05.19 – 11:15 Uhr

Erste Mauersegler 2019

Einige Mauersegler flogen lautlos über die neu angelegte Blumenwiese des NABU.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

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Tipp des Monats September 2015

Rote Waldameisen - Monarchie auf sechs Beinen

Ameisen mögen eine feste soziale Ordnung. Sie leben in Staaten mit festen sozialen Ordnungen, halten sich Nutztiere, betreiben Landwirtschaft - und manchmal führen sie auch erbitterte Kriege. Was sich hier so allzu menschlich anhört, sind einige Einblicke in das Leben der Ameisen.

Rote Waldameisen
Rote Waldameisen
Foto: NABU Archiv

Neben den bekannten Arten, wie beispielsweise der Roten Waldameise mit ihren eindrucksvollen Hügeln aus den Nadeln von Fichte oder Kiefer gibt es noch eine Vielzahl weiterer Arten, die auf Grund ihrer geringeren Größe ein unbeachtetes Dasein führen.

Die Rote Waldameise ernährt sich vorwiegend von Insekten, Larven, Raupen und Spinnentieren und auch von Honigtau der Blatt- und Schildläuse. Sie nimmt aber auch gerne den Saft von Bäumen und Früchten. Sie trägt zur Verbreitung von vielen Pflanzen bei.

Im März legen die Königinnen im Nest ihre großen Eier ab. Aus diesen schlüpfen später weibliche Geschlechtstiere mit Flügeln. Diese Tiere werden von den Arbeiterinnen mit besonderem Futter ernährt, das die später schlüpfenden Arbeiterinnen nicht mehr bekommen. Soll eine Königin aus einer Larve entstehen, erhält sie ein spezielles Futter.
Im Ameisenstaat gibt es eine ausgeprägte Arbeitsteilung. Man findet unterschiedliche Formen von Ameisen, die an ihre jeweiligen Aufgaben angepasst sind. Am zahlreichsten sind unfruchtbare Formen von Ameisen ohne Flügel, die Arbeiterinnen. Ein Ameisenvolk hat auch einige hundert fruchtbare Weibchen - die Königinnen. Im Juni kann man geflügelte Männchen sehen. Sie paaren sich auf einem Hochzeitsflug. Bei der Begattung erhält die Königin einen Spermienvorrat, der für ihre etwa 20-jährige Lebenszeit reicht.

Aber wie das Leben so spielt, bleiben auch die Ameisen vor Fressfeinden nicht verschont. So haben es die sechsbeinigen Krabbler einigen unserer Spechte besonders angetan – wobei aber selbst der hungrigste Grünspecht die Bestände nicht gefährdet. Erst die intensive Land- und Forstwirtschaft hat zahlreiche Ameisenarten in arge Bedrängnis gebracht.

Der ökologische Landbau sichert mit seinem Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden und Kunstdüngern einen wichtigen Beitrag zum Überleben der Ameisen und vieler anderer Insekten in unserer Kulturlandschaft.


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