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Naturbeobachtungen

Fr, 17.07.2020 – 18:00 Uhr

kleine Fledermaus auf der Terrasse

Wir haben heute eine kleine Fledermaus (kleiner als mein Daumen) auf unserer Terrasse gefunden. Erst lief sie auf dem Boden, dann ist sie die Insektenschutztür hoch geklettert, jetzt hängt sie da.

Lachendorf, Eichhörnchweg

M. Mende

So, 05.07.2020

Holzbiene

Nachdem am 10. April und einige Zeit später jeweils eine Holzbiene so schnell durch den Garten flog, dass mir nicht einmal ein Belegfoto gelang, konnte ich sie jetzt sogar bei der Nahrungsaufnahme fotografieren.

Wathlingen im heimischen Garten.

Werner Könecke

Di, 14.07.2020

Eisvogel

Im Schilfgürtel eines Teiches landet ein Eisvogel und fliegt nach einer Minute lautlos weiter.

Bei Hetendorf

Jürgen Eggers

Fr, 26.06.2020 – 13:00 Uhr

Großer Schillerfalter

Großer Schillerfalter

Siedenholzban bei Unterlüß

Karin Seider

Sa, 27.06.2020 – 21:00 Uhr

Kuckuck

Ein Kuckuck flog von Baum zu Baum über die Heide.

Oldendorf, Angelbecks Teich

Jürgen Eggers

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Tipp des Monats September 2015

Rote Waldameisen - Monarchie auf sechs Beinen

Ameisen mögen eine feste soziale Ordnung. Sie leben in Staaten mit festen sozialen Ordnungen, halten sich Nutztiere, betreiben Landwirtschaft - und manchmal führen sie auch erbitterte Kriege. Was sich hier so allzu menschlich anhört, sind einige Einblicke in das Leben der Ameisen.

Rote Waldameisen
Rote Waldameisen
Foto:

Neben den bekannten Arten, wie beispielsweise der Roten Waldameise mit ihren eindrucksvollen Hügeln aus den Nadeln von Fichte oder Kiefer gibt es noch eine Vielzahl weiterer Arten, die auf Grund ihrer geringeren Größe ein unbeachtetes Dasein führen.

Die Rote Waldameise ernährt sich vorwiegend von Insekten, Larven, Raupen und Spinnentieren und auch von Honigtau der Blatt- und Schildläuse. Sie nimmt aber auch gerne den Saft von Bäumen und Früchten. Sie trägt zur Verbreitung von vielen Pflanzen bei.

Im März legen die Königinnen im Nest ihre großen Eier ab. Aus diesen schlüpfen später weibliche Geschlechtstiere mit Flügeln. Diese Tiere werden von den Arbeiterinnen mit besonderem Futter ernährt, das die später schlüpfenden Arbeiterinnen nicht mehr bekommen. Soll eine Königin aus einer Larve entstehen, erhält sie ein spezielles Futter.
Im Ameisenstaat gibt es eine ausgeprägte Arbeitsteilung. Man findet unterschiedliche Formen von Ameisen, die an ihre jeweiligen Aufgaben angepasst sind. Am zahlreichsten sind unfruchtbare Formen von Ameisen ohne Flügel, die Arbeiterinnen. Ein Ameisenvolk hat auch einige hundert fruchtbare Weibchen - die Königinnen. Im Juni kann man geflügelte Männchen sehen. Sie paaren sich auf einem Hochzeitsflug. Bei der Begattung erhält die Königin einen Spermienvorrat, der für ihre etwa 20-jährige Lebenszeit reicht.

Aber wie das Leben so spielt, bleiben auch die Ameisen vor Fressfeinden nicht verschont. So haben es die sechsbeinigen Krabbler einigen unserer Spechte besonders angetan – wobei aber selbst der hungrigste Grünspecht die Bestände nicht gefährdet. Erst die intensive Land- und Forstwirtschaft hat zahlreiche Ameisenarten in arge Bedrängnis gebracht.

Der ökologische Landbau sichert mit seinem Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden und Kunstdüngern einen wichtigen Beitrag zum Überleben der Ameisen und vieler anderer Insekten in unserer Kulturlandschaft.


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