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Aktuelle Naturbeobachtungen

So, 14.01.18 – 15:15 Uhr

Mehr als 80 Kraniche flogen bei Osterloh Richtung Norden

Mehr als 80 Kraniche flogen um 15:15 Uhr über die Aller bei Osterloh Richtung Norden. Zuvor war schon ein Trupp in selber Richtung unterwegs.

Aller bei Osterloh

Dr. Otto Boecking

Fr, 12.01.18 – 11:30 Uhr

6 Birkenzeisige im Französischen Garten

6 Birkenzeisige (Carduelis flammea) im Französischen Garten in der Stadt Celle zwischen Herzogin-Eleonore-Allee und Kneipanlage bei der Futtersuche

Stadt Celle

Dr. Otto Boecking

Mo, 08.01.18 – 14:00 Uhr

Raubwürger

Sehr schönes Foto vom Raubwürger gemacht, dieser Vogel kannte wohl noch keinen Radfahrer mit Kamera.

Allerniederung bei Osterloh

Eckhard Meisel

Di, 02.01.18 – 13:00 Uhr

Zwei Birkenzeisige im Garten

Zwei Birkenzeisige haben an den Fruchtständen von Nachtkerzen nach Nahrung gesucht.

Unterlüß

Gerhard Seider

Mo, 16.10.17 – 14:30 Uhr

Amerikanische Kiefernwanze

Erstmals fand ich die Amerikanische Kiefernwanze (Leptoglossus occidentalis) auch im Garten. Sie dürfte inzwischen im Landkreis flächendeckend vertreten sein.

Wathlingen im Garten

Werner Könecke

Sa, 09.09.17 – 11:00 Uhr

Taubenschwänzchen am Geißblatt

Trotz leichtem Dauerregen haben wir in unserem Garten ein Taubenschwänzchen am Geißblatt beobachtet.

Unterlüß

Karin und Gerhard Seider

So, 13.08.17 – 09:20 Uhr

Kleine Fledermaus

Moin.. Um 15:30 konnte ich eine kleine Fledermaus am Bahndamm ablichten..

Nienhagen

Detlef Niemsch

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Tipp des Monats Februar 2018

Geschminkter Überraschungsgast - Der Seidenschwanz

Im Winterhalbjahr gilt der Seidenschwanz als Invasionsvogel mit sehr stark schwankenden Zahlen.

Das oft gehäufte Auftreten von Seidenschwänzen im Herbst wird als Vorbote für einen kommenden strengen Winter bei uns gewertet, im Mittelalter hingegen hieß er „Pestvogel“

Seidenschwanz
Seidenschwanz
Foto: naturgucker / Michael Neubauer

Der Seidenschwanz bringt jedoch weder die Pest mit, noch sagt sein Auftreten etwas über den anstehenden Winter aus. Der Einfall der Seidenschwänze (Bombycilla garrulus) hängt vielmehr von der Situation im Brutgebiet ab, den Nadel- und Birkenwäldern Nordskandinaviens und Russlands. Wenn dort zum Beispiel die Brutdichte im Sommer zu hoch war und das Nahrungsangebot für den Winter nicht ausreicht, wandern die Vögel ab. Dies ist nicht jedes Jahr der Fall und somit gibt es im Winter auch oft kaum Seidenschwänze in Mitteleuropa.

Aufmerksam wird man über den charakteristischen, trillernden Ruf der fast starengroßen Vögel. Das von weitem rötlich-braun bis blaugrau aussehende Gefieder ist aus der Nähe betrachtet recht bunt: Unverkennbar ist der Seidenschwanz durch die Haube und den kurzen, am Ende gelben Schwanz. Die Flügel sind auffallend weiß und gelb gezeichnet mit scharlachroten „Plättchen“ an den Spitzen der Armschwingen. Auch seine schwarz gefärbte Kehle verstärkt den Kontrast.

Seidenschwänze ernähren sich im Herbst und Winter von Beeren wie Hagebutten, ganz besonders aber haben sie es auf die weißlichen Mistelfrüchte abgesehen. Da sie diese aber in unserer zunehmend ausgeräumten Kulturlandschaft nicht mehr so oft finden, tauchen sie vermehrt in Gärten und Anlagen im Siedlungsbereich auf. Denn hier finden sie an Ziersträuchern oftmals mehr Futter als in Feld und Flur. Trupps, die mehrere Dutzend Vögel zählen können, finden sich besonders häufig auf Ebereschen und Hagebutten tragenden Rosen ein und eher selten an Futterstellen.


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