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Naturbeobachtungen

Mo, 11.01.2021

Silberreiher

Bei winterlich feuchter Witterung sitzt ein Silberreiher an einem Wiesengraben.

Küchenmoor östlich Hermannsburg

Jürgen Eggers

Mo, 04.01.2021 – 12:00 Uhr

Singschwäne und Gänse

Geschätzt 120 Singschwäne und 150 (Grau?-)Gänse auf einem Acker.

Ostwärts Beedenbostel

Wolfhart Einsel

Fr, 01.01.2021 – 09:15 Uhr

Kraniche

In Eversen, in der Nähe der Kläranlage rasteten zwei Kraniche auf einer Wiese an der Örtze und riefen lauf.

Eversen

Brüsewitz

Mi, 18.11.2020

Eisvogel

Lautlos fliegt ein Eisvogel über den Weesener Bach.

Bei Hermannsburg

Jürgen Eggers

So, 20.09.2020

Ringelnatter und Kreuzotter

Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen liegen eine Ringelnatter und eine Kreuzotter am Wegrand eines Heide- und Moorgebietes.

Bei Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

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Tipp des Monats Mai 2020

Schwalben leiden unter Wohnungsnot und Insektenmangel

Schwalben waren jahrhundertelang in jedem Dorf, in jeder Stadt, auf jedem Bauernhof zu Hause.

Während Rauchschwalben drinnen, bevorzugt in warmen Ställen, nisten, bauen Mehlschwalben ihre kunstvollen Nester meist draußen hoch unter dem Dachvorsprung an rauen Hauswänden.

Mehlschwalben
Mehlschwalben
Foto: naturgucker/Hannelore Müller-Scherz

Die Flugkünstler ernähren sich vor allem von Fliegen, Mücken und Schnaken. Ein Paar fängt während der Jungenaufzucht rund 2.500 Insekten – pro Tag, was bei dem bestehenden Insektenmangel äußerst schwierig ist.

Die Intensivierung der Landwirtschaft, verstärkte Hygieneanforderungen sowie die starke Versiegelung der Landschaft machen den Vögeln zunehmend zu schaffen. Der Rauchschwalbe fehlt es immer öfter an offenen Ställen, Schuppen, Toreinfahrten und Hausfluren.

Die Mehlschwalbe kann ihr Nest an modernen, glatten Häuserfassaden oft nicht anheften. Zudem wird Lehm, das Baumaterial für die Nester, knapp. Denn auf asphaltierten und betonierten Wegen, Plätzen und Höfen gibt es kaum noch schlammige Pfützen.

Wer am Haus brütende Vögel hat, kann sich glücklich schätzen. Gegen den vielleicht störenden Vogelkot kann man ein Brettchen unterhalb des Nestes anbringen. Dann bleibt die Fassade sauber. Bei geplanten Umbau- und Renovierungsarbeiten müsse Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde gehalten werden.

Die Rechte der gefiederten Untermietern sind im Bundesnaturschutzgesetz klar geregelt. Danach dürfen Nester nicht beschädigt oder zerstört werden, wenn die Vögel einer besonders geschützten Art angehören – wie unsere Schwalben.


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