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Naturbeobachtungen

Mo, 15.02.2021 : Schneegriesel ∿ -2 °C

Rehe im Schnee

Im Hasselbusch streifen 3 Rehe durch den verschneiten Nadelwald. Nach heftigen und langandauernden Schneefällen und starken Winden in den letzen Tagen bedeckt eine knapp 20 cm dicke Schneedecke die Landschaft. Am Nachmittag geht der Schneefall in Regen über.

Hermannsburg

Jürgen Eggers

Sa, 30.01.2021 – 14:15 Uhr : wolkenlos ∿ 1 °C

Dompfaff

Einige Dompfaffe in einem Holunderbusch einer eingezäunten Aufforstung mit Mischwald. Seit gestern fielen 16 cm Neuschnee, soviel wie seit 10 Jahren nicht mehr.

Sonnenberg bei Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

So, 17.01.2021 : bedeckt ∿ -1 °C

Silberreiher

Zwei Silberreiher an der Örtze. Winterliches Wetter mit leichtem Frost.

Bei Hassel

Jürgen Eggers

Mo, 11.01.2021 : bedeckt ∿ -2 °C

Silberreiher

Bei winterlich feuchter Witterung jagd ein Silberreiher an einem Wiesengraben.

Küchenmoor östlich Hermannsburg

Jürgen Eggers

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Themen » Sicherung von Natura 2000-Gebieten

Sicherung von Natura 2000-Gebieten im Landkreis Celle

Der Kreisverband Celle des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) fordert die konsequente Umsetzung der Sicherung von Natura 2000-Gebieten im Landkreis Celle (FFH- und EU-Vogelschutzgebiete).

Am 8. Mai 2019 hatte sich der Umweltausschuss des Kreistages für Landschaftsschutzgebiete als Schutzinstrument für das FFH-Gebiet Aller ausgesprochen. Dies widerspricht der gängigen Rechtsauffassung und den hohen Anforderungen, die sich aus dem EU-Naturschutzrecht ergeben. Auch die Celler Kreisverwaltung sieht allein Naturschutzgebiete als geeignete und rechtssichere Instrumente zur Sicherung der zehn FFH-Gebiete im Kreis Celle.

Mit der bevorstehenden politischen Entscheidung durch den Kreistag könnten vor allem kleinere Landeigentümer wie Pferdehalter und Nebenerwerbslandwirte empfindlich getroffen werden, da es zwar in Landschaftsschutzgebieten Bewirtschaftungsauflagen geben wird, diese aber im Gegensatz zu Naturschutzgebieten finanziell nicht ausgeglichen werden. Im Ergebnis könnte es ausgerechnet zur Aufgabe kleiner und naturschutzfachlich wertvoller Flächen kommen.

Der NABU warnt vor dieser Fehlentwicklung und fordert die Politik auf, sich angesichts des weltweiten Artensterbens auch vor unserer Haustür konsequent für die Bewahrung unseres Naturerbes einzusetzen und, anstatt den Naturschutz auszubremsen, von Land und Bund eine durchgreifende finanzielle Entschädigung betroffener Grundeigentümer und Nutzer zu fordern.

Ulrich Pittius (2. Vorsitzender)


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