Header NABU Celle

Naturbeobachtungen

Mi, 18.11.2020

Eisvogel

Lautlos fliegt ein Eisvogel über den Weesener Bach.

Bei Hermannsburg

Jürgen Eggers

So, 20.09.2020

Ringelnatter und Kreuzotter

Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen liegen eine Ringelnatter und eine Kreuzotter am Wegrand eines Heide- und Moorgebietes.

Bei Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

So, 25.10.2020 – 08:05 Uhr

Rotmilan

Ein Rotmilan zieht seit Tagen seine Kreise in Groß Hehlen.

Groß Hehlen

Rainer Brüsewitz

Mo, 07.09.2020

Kolkrabe

Die markanten Rufe zweier Kolkraben sind bei spätsommerlichem Wetter in einem Nadelforst zu hören.

Allerberg bei Müden (Örtze)

Jürgen Eggers

So, 13.09.2020 – 16:50 Uhr

Rote Röhrenspinne

Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein läuft eine Rote Röhrenspinne am Rande einer Heidefläche. Belegfotos vorhanden.
Sehr viele Touristen sind im diesem Jahr in der Heide unterwegs. Die Parkplätze sind überfüllt. So was habe ich hier noch nie erlebt! Das Corona-Virus treibt die Menschen in die Natur.

Bei Hermannsburg

Jürgen Eggers

Alle Beobachtungen anzeigen …

Beobachtung eintragen …

Themen » Sicherung von Natura 2000-Gebieten

Sicherung von Natura 2000-Gebieten im Landkreis Celle

Der Kreisverband Celle des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) fordert die konsequente Umsetzung der Sicherung von Natura 2000-Gebieten im Landkreis Celle (FFH- und EU-Vogelschutzgebiete).

Am 8. Mai 2019 hatte sich der Umweltausschuss des Kreistages für Landschaftsschutzgebiete als Schutzinstrument für das FFH-Gebiet Aller ausgesprochen. Dies widerspricht der gängigen Rechtsauffassung und den hohen Anforderungen, die sich aus dem EU-Naturschutzrecht ergeben. Auch die Celler Kreisverwaltung sieht allein Naturschutzgebiete als geeignete und rechtssichere Instrumente zur Sicherung der zehn FFH-Gebiete im Kreis Celle.

Mit der bevorstehenden politischen Entscheidung durch den Kreistag könnten vor allem kleinere Landeigentümer wie Pferdehalter und Nebenerwerbslandwirte empfindlich getroffen werden, da es zwar in Landschaftsschutzgebieten Bewirtschaftungsauflagen geben wird, diese aber im Gegensatz zu Naturschutzgebieten finanziell nicht ausgeglichen werden. Im Ergebnis könnte es ausgerechnet zur Aufgabe kleiner und naturschutzfachlich wertvoller Flächen kommen.

Der NABU warnt vor dieser Fehlentwicklung und fordert die Politik auf, sich angesichts des weltweiten Artensterbens auch vor unserer Haustür konsequent für die Bewahrung unseres Naturerbes einzusetzen und, anstatt den Naturschutz auszubremsen, von Land und Bund eine durchgreifende finanzielle Entschädigung betroffener Grundeigentümer und Nutzer zu fordern.

Ulrich Pittius (2. Vorsitzender)


NABU Kreisverband Celle • Schuhstraße 40 • Telefon 0 51 41 / 66 68 NABU | NABU Niedersachsen | Naturbeobachtungen | Datenschutz | Impressum